Spielen wir Demokratie.
Besetzer*innen rufen einen verlassenen Turm zum offenen alternativen Raum aus. Doch nicht nur sie wollen bei der Nutzung des alten Gebäudes mitreden. Es braucht Vermittlung … nur wo eigentlich? Im Rollenspiel der GBW-Wien Demokratiereihe!
Lehrlinge trainieren Zivilcourage.
Was ist Zivilcourage? Wer kann Zivilcourage leisten? Und wie kann sie im konkreten Einzelfall aussehen? Diese und andere Fragen haben Lehrlinge des Floridsdorfer Lehrbetrieb Technologiezentrum (Jugend am Werk) am 7. November im Rahmen eines Zivilcourage-Trainings erarbeitet. Praktische Übungen, Theorie und Kurzfilme sorgten für Abwechslung und Spannung.
Lange Nacht der Empörung
Aufstände 2011
"Solange die Bankschalter noch geöffnet haben, ab und zu die Sonne scheint, die MA 48 noch unseren Mist holt, der 71er noch zum "Zenträu" fährt, das Gulasch noch nicht die Zehn-Euro-Schallmauer erreicht und die Klospülung funktioniert, ist man nicht gewillt, sich von warnenden Stimmen die gute Laune verderben zu lassen." (Aktionsradius Wien)
Zwischen Karotten, Widerstand und Autonomie
Die Beschreibung des Innenlebens einer Wiener Food-Coop. Was das ist, was sie kann und was sie nicht kann.
Zwiebeln, Erdäpfel und Karotten im Holzregal links, daneben aufgestapelte Apfelsaft- und Weinflaschen. Geschäftig rechnen ein paar Leute etwas zusammen, wiegen den Dinkelreis ab und holen sich die Rohmilch aus dem Kühlschrank.
...und in der Stadt?
Warum Ernährungssouveränität und das Recht auf Stadt zusammengehören
Stadtbewohner*innen werden in Bezug auf Ernährung oft nur als Konsument*innen wahrgenommen. Ernährungssouveränität in der Stadt hängt dann von verschiedenen Faktoren ab. Von ausreichendem Einkommen, von der Erreichbarkeit der Geschäfte, von der Mobilität und von der angebotenen Auswahl an Nahrungsmitteln.
Das offizielle Ende der Krise in Honduras?
Mit der Rückkehr Zelayas nach Honduras und der Wiederaufnahme des Landes in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ist die politische Krise nach dem Putsch 2009 beendet. So heißt es zumindest offiziell ...
Basisdemokratie - überholt oder aktueller denn je?
Erwin Mayer (Initiative "Mehr Demokratie") und die grüne Bundesrätin Jennifer Kickert erörterten im Werkstattgespräch der Initiative Grüner SeniorInnen und der der Grünen Bildungswerkstatt Wien am 17. Februar 2011 die Chancen, die Direktdemokratie für die politische Mitbestimmung jedes/r Einzelne/n birgt.
Direkte Demokratie als Ausweg?
Gerade in Krisenzeiten sollte man hinterfragen, welche Demokratie drinnen steckt, wenn „Demokratie“ draufsteht. Am 14.01.2011 stand einen Tag lang die Direkte Demokratie am Prüfstand.
Platz für Alle?!
Wie ist es um Gerechtigkeit und Demokratie in einer globalisierten Welt bestellt? Welche Veränderungen gab es in den letzten Jahren? Und wo eröffnen sich neue Möglichkeiten emanzipatorischer Gesellschaftsgestaltung?
Wirtschaftsdemokratie. Eine Einführung.
Wirtschaftsdemokratie als gesamtgesellschaftliches Konzept (2)
Peter Ulrich Lehner leistete im Workshop "Wirtschaftsdemokratisierung als gesamtgesellschaftliches Konzept" bei der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ am 16.10.2010 im Renner-Institut einen grundlegenden Beitrag zum Konzept der Wirtschaftsdemokratie. Hier kann der Vortrag in voller Länge heruntergeladen werden.
Besetzte Betriebe was nun?
Im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?" wurde ein Workshop zu Betriebsbesetzungen angeboten. AktivistInnen aus der Schweiz und Serbien teilten ihre Erfahrungen aus besetzten Betrieben.
Blattlinien
Obwohl als Fundament einer lebendigen Demokratie gepriesen, sind Medienkonzerne kaum demokratisch organisiert. HC Voigt brachte mit der Frage "Demokratie oder Mediokratur. Wie demokratisch dürfen Medien sein?" die Diskussion ins Rollen.
Wirtschaftsdemokratie als Gestaltungsraum aktiver Partizipation
Im Anschluss an das Auftaktpodium der Tagung "Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?" vom 16.10.2010 wurde unter anderem der Workshop "Wirtschaftsdemokratisierung als gesamtgesellschaftliches Konzept" angeboten.
Jenseits von Markt und Staat
Der Workshop „Solidarische Ökonomie – Gesellschaftsveränderung oder Selbsthilfe?“ bei der Wirtschaftsdemokratie-Tagung am 16. Oktober 2010 zeigte, dass solidarische Ökonomie auch in großem Stil funktionieren kann.
Gewerkschaften schließen neue Allianzen.
"Wollen Arbeitnehmer*innen überhaupt in ihren Betrieben mitbestimmen?" Das Podium der Wirtschaftsdemokratie-Tagung gab dem Workshop zu Gewerkschaften und Wirtschaftsdemokratie einiges zu diskutieren. Es zeigte sich, dass es sehr wohl engagierte Personen gibt, die ihr Recht auf Mitbestimmung einfordern.
Die Bäckerei, nicht das Kuchenstück.
Die derzeitige Krise wird häufig mit dem Aufstieg rechter Parteien, Sozialabbau und Demokratieverlust in Verbindung gebracht. Dass die Krise aber nicht nur eine Gefahr, sondern auch eine Chance für Erneuerung darstellt, zeigte die Tagung zu „Wirtschaftsdemokratie“ am 16. Oktober 2010.
Individuell, frei und überwacht.
Big Brother hier, Big Brother da. Wir kennen die Orwell'schen Theorien. Doch was steckt dahinter? Wie viel Freiheit sind wir bereit für unsere Sicherheit zu opfern? Wolfgang Niklfeld diskutierte am 23. September 2010 mit Interessierten über den Überwachungsstaat Österreich. Ein Werkstättengespräch der Grünen Bildungswerkstatt Wien.
Creative Commons: Freie Verbreitung Grüner Inhalte!
Wissen wird umso nützlicher, je öfter es geteilt wird. Die Grüne Bildungswerkstatt Wien veröffentlicht ihre Inhalte deshalb in Form einer Creative Commons Lizenz und ruft auf, dem Beispiel zu folgen.
Geht’s der Gewerkschaft gut, geht’s uns allen...?
Welche Rolle haben Gewerkschaften aktuell? Können in der Wirtschaftskrise neue Möglichkeiten für Gewerkschaften in Richtung einer Demokratisierung der Wirtschaft eröffnet werden? Ein Workshop im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ geht diesen Fragen nach.
Wohin mit dem guten Geld?
Ist ethisch veranlagtes Geld nur gut für das eigene Gewissen oder sind Ethical Banking und demokratische Banken eine Alternative zur Wallstreet? Diese Fragen diskutierte die Initiative Grüner SeniorInnen (IGS) im sechsten Modul ihrer Bildungsreihe.
Solidarische Ökonomie. Jahrmarkt oder Alternative?
Tauschkreise, Umsonstläden, Genossenschaften – all dies und noch mehr umfasst Solidarische Ökonomie. Kann daraus eine Alternative zum Kapitalismus werden? Ein Workshop im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ wird sich dem Thema annehmen.
Wirtschaftsdemokratie als gesamtgesellschaftliches Konzept
Was hat Wirtschaft mit Demokratie zu tun? Und was steckt hinter dem Begriff Wirtschaftsdemokratie? Die Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ geht u.a. diesen Fragen in Podiumsdiskussionen und einem Workshop nach. Ein Überblick zum Thema.
Ist selbst gemacht immer am besten?
Betriebe, die von der Belegschaft geführt werden; Ein Café, das von Gästen betrieben wird... Der Demokratie-Zyklus der Grünen Bildungswerkstatt Wien ging am 3. September 2010 mit dem Thema Selbstverwaltung in die zweite Runde.
Eins zu Null für Honduras
Honduras hatte wohl kein Glück. Eins zu Null war der Stand beim WM-Spiel gegen Chile am 16. Juni. Und das, obwohl der illegitime honduranische Präsident Pepe Lobo extra zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Südafrika geflogen war. Zurück ließ er ein Land, das ein Jahr nach dem Militärputsch am 28. Juni 2009 immer noch in einer tiefen Krise steckt.
Schaut so Demokratie aus?
Wer sucht meine Unterhosen aus? Wer entscheidet, wenn's brennt? Können wir die Betriebe, in denen wir arbeiten, selbst führen? Der Demokratie-Themenschwerpunkt der Grünen Bildungswerkstatt Wien wurde am 30. April mit einer Demokratie-Werkstatt eingeleitet.
Honduras nach dem Putsch
Wie ist die aktuelle Situation und die Menschenrechtslage in Honduras nach dem Putsch? Zur Diskussionsveranstaltung mit honduranischen MenschenrechtsaktivistInnen und anschließendem Benefizkonzert lud der Verein ALBA-Austria gemeinsam mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien, FIAN, IGLA und Südwind am 6. März in die Initiativenräume im WUK.
Der Antimafia-Paragraph und seine missbräuchliche Anwendung
Schritte des Vergessens
Der Putsch in Honduras ist in Vergessenheit geraten. Nahezu ohne Medienpräsenz ging die offizielle Übergabe der Regierungsgeschäfte am 27. Jänner vorüber. Über Menschenrechtsverletzungen und undemokratische Wahlen wird von Seiten der internationalen Staatengemeinschaft hinweg gesehen – schließlich geht es um Wichtigeres: die Wirtschaft.
Interview: Die Menschenrechtslage in Honduras
Jesús Garza ist Mitglied der honduranischen Sektion der Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) sowie der Widerstandsfront gegen den Militärputsch in Honduras und arbeitet als technischer Koordinator von CHAAC (Coalición Hondureña de Acción Ciudadana – Honduranische Koalition der BürgerInnenaktion). Im Interview mit Magdalena Heuwieser am 3. Dezember gab er Auskunft über die Menschenrechtsverletzungen in Honduras seit dem Militärputsch am 28. Juni 2009 und beschrieb die aktuelle Situation nach den Wahlen, die am 29. November stattfanden.
Von Sonntagen, Schlafanzügen und Staatsstreichen
Sonntag, 28. Juni 2009. Ein sonniger, heißer Tag, wie es in Honduras so üblich ist. Vormittags gibt es erstmal keinen Strom. Auch keine Ausnahme in diesem kleinen zentralamerikanischen Land, dem drittärmsten Lateinamerikas. Nach vier Stunden, als Licht, Fernseher und Radio wieder funktionieren, ist die Überraschung groß. Über die Bildschirme flimmert plötzlich eine Aufnahme vom Parlamentvorsitzenden Roberto Micheletti Bain, der sich zum neuen Präsidenten erklärt.
§278a -Die Kriminalisierung politischer Bewegung
Als im Mai 2008 österreichweit Wohnungen von Tierrechtsaktivist_innen gestürmt wurden, zeigte sich erstmals das Potential staatlicher Kriminalisierung von unbequemen Bewegungen in Form massiver Überwachungsmaßnahmen und Organisationsparagraphen.





