Vermarktlichung der Pflege – ein Wandel zum Besseren?
"Der freie Markt sorgt immer für die effizientesten Ergebnisse" - dass dieser in Politik und Wirtschaft oft gehörte Ausspruch keinesfalls auf alle Bereiche zutrifft, zeigt deutlich das Beispiel der Pflege.
Quo vadis, Pension?
Das Pensionssystem steht vor dem Kollaps. Schon wieder. Heißt es. Die gute Nachricht: Wir brauchen uns trotzdem nicht fürchten. Auch 2050 werden wir noch alle eine Pension kassieren.
Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen
Das European Network Against Racism, die Grüne Bildungswerkstatt Wien, die Zeitschrift Grundrisse, das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) und die ÖH-Wien luden am 26. Mai 2011 zur Diskussion „Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen!“ im Rahmen der Systemwechsel!-Reihe ins IWK. Melina Klaus [1] und Karl Reitter [2] sorgten für anregende Beiträge.
Wie Organisieren? Perspektiven aus Lateinamerika
Auf den ersten Blick wirkt eine Veranstaltung zu den "sozialen Bewegungen in Lateinamerika" nicht besonders aufsehenerregend, das Thema begegnet uns schließlich nicht nur in linker Debatte recht bald, es hat sich inzwischen auch als fixer Bestandteil einschlägiger universitärer Studien etabliert. Manchmal trügt der erste Eindruck jedoch, denn der Abend im Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) bot mehr.
„MayDay!“ ist mehr als nur ein Tag
Heuer fand am 1. Mai wieder eine MayDay!-Parade in Wien statt. Bunt, vielfältig, kreativ und immer wieder laut und wütend. Die MayDay!-Parade ist kein Trauermarsch. Tanzen und Aktionismus gehören genauso zur Parade wie Kritik, Protest und Widerstand.
Der Betriebsrat und die Wirklichkeit.
„Den Managern ist es egal, ob hinter ihnen die Bude einstürzt“ - Betriebsratsrealitäten in Zeiten der Globalisierung: Ein Buch über Macht, Ohnmacht und neue Perspektiven auf die Beziehungen zwischen BetriebsrätInnen, ArbeitnehmerInnen, Gewerkschaften und ArbeitgeberInnen.
Gemeinsam nutzen was allen gehört
Nicht tauschen, sondern beitragen, besagt ein Commons-Grundsatz, der die Wirtschafskrise „von unten“ zügeln soll. Wie das funktioniert kann, wurde am österreichischen Commons-Symposium im Lateinamerika Institut Wien vorgelebt.
Generation Ehrenamt
Das Thema "Ehrenamtliche Arbeit" stand im Mittelpunkt der letzten vor dem Sommer stattfindenden Veranstaltung der IGS-Bildungsreihe. Unter dem Titel „Ehrenamtliche Arbeit. Wie viel Ehre, wie viel Amt, wie viel Arbeit?“ diskutierten die grüne Nationalratsabgeordnete Mag.a Daniela Musiol, Familien- und Verfassungssprecherin der Grünen, und Mag. Martin Oberbauer vom Wiener Hilfswerk gemeinsam mit den - trotz hochsommerlicher Temperaturen - anwesenden Teilnehmerinnen.
Ein Aufstand wär' gut
Die Krise der Lehrausbildung wie des Bildungssystems insgesamt machen es notwendig, auch darüber nachzudenken, wer in Österreich Politik gestaltet.
Ein Kommentar von Philip Taucher
Im Schatten des Tafelberges...
…liegt Kapstadt, eine Stadt großer Unterschiede zwischen Arm und Reich, gefangen zwischen Auswirkungen der vergangenen Apartheid und der aktuellen kapitalistischen Postmoderne. Am Sonntag, den 11. April, war in Wien die Premiere des Dokumentarfilms „Im Schatten des Tafelberges“, der die Probleme der Armut in Südafrika seit der neoliberalen Umstrukturierung und aktuell im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2010 kritisch beleuchtet. Im Anschluss gab es eine Diskussion mit den ProduzentInnen und zwei der HauptprotagonistInnen des Films.
Bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia
Zwei Jahre lang wurde den BewohnerInnen eines Dorfes in Namibia ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgezahlt. Die Ergebnisse dieses Pilotprojektes wurden im Rahmen eines Workshops am 19. März 2010 präsentiert und liefern interessante Aspekte für die Debatte über ein bedingungsloses Grundeinkommen – auch in den Ländern des Globalen Nordens.
Freie Software oder Wenn die Logik des Wettbewerbs versagt
Die Gesellschaft kann von der Open Source-Gemeinschaft lernen. Sie kooperiert anstatt miteinander zu konkurrieren und erhöht so den Nutzen aller. Friedrich Kofler, Obmann der UBIT in der Wirtschaftskammer-Wien, zeigte in seinem zweiten Workshop "Open Source politisch: Was ist grün an LINUX?" am 17.02.2010 auf, dass Freie Software politisch ist und der österreichische Staat hier Handlungsbedarf hat.
Mit Blumen für Menschenrechte
“Florierende Geschäfte” werden mit Blumenplantagen in Simbabwe gemacht. „Florierende Geschäfte in Simbabwe“ war auch der Titel einer Veranstaltung, bei der zwei simbabwische Frauen von den miserablen Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen berichteten. Die Menschenrechtsorganisation FIAN hatte am 4. Februar in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien und dem Depot zu dem Diskussionsabend ins Wiener Depot eingeladen und stellte dort unter anderem ihre Fair Flower Kampagne „Mit Blumen für Menschenrechte“ vor.
Das Versprechen der Prekarität
JungwissenschafterInnen - eine ausgebeutete Generation?
Nicht nur Studierende protestieren derzeit. Auch junge WissenschafterInnen organisieren sich an den Universitäten und machen auf ihre prekären Arbeitsbedingungen aufmerksam. Doch aller Anfang ist schwer...
So geht es nicht weiter!
Darin waren sich die TeilnehmerInnen der Diskussionsveranstaltung „Ist die Entwicklungspolitik am Ende?“ einig. Die Frage, „Wie soll’ s denn dann weitergehen?“ sorgte jedoch für Meinungsverschiedenheiten. Judith Schwentner, entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, leitete die teils hitzige Grundsatzdebatte zwischen Volker Seitz, Autor des neu erschienenen Buches „Afrika wird armregiert“ und Eckhard Deutscher, Vorsitzender des OECD-Entwicklungsausschusses.
Kooperation statt Konkurrenz – Freinet-Pädagogik heute
Wie könnte die Schule des 21. Jahrhunderts aussehen? Unter dem Titel „Nur die Praxis verändert die Wirklichkeit“ stellten drei Volksschullehrerinnen im Rahmen des Werkstattgesprächs am 15. Oktober 2009 eine reformpädagogische Richtung vor, die heute aktueller den je ist.
Wissen ist beliebig oft teilbar
Harry Potter und das Geheimnis der Politik
Ich will 103 Jahre alt werden, weil es noch so viel zu tun gibt.
30 Jahre jugoslawische Selbstverwaltungswirtschaft – was bleibt?
ArbeiterInnen im solidarischen Kampf um ihre Rechte: ein Beispiel aus Serbien. Wie die Selbstverwaltung realisiert wurde, welche Hindernisse zu überwinden waren und wie die kriminellen Machenschaften des Unternehmers entlarvt wurde, zeigt dieser Bericht.
Der vorherrschenden Wirtschaftsform den Rücken kehren?
Politischer Aktivismus unter Terrorverdacht
Linke politische AktivistInnen werden auch bei uns immer öfter bezichtigt, Mitglieder von "terroristischen Vereinigungen" zu sein. Warum dies so ist und was es bedeutet, permanent überwacht zu werden und Monate ohne Prozess in einer Gefängniszelle zu sitzen, berichteten vier Betroffene.
Individuelle Vorsorge und Mechanismen der Entsolidarisierung
Sozial-ökologische Solidarität als Antwort auf die ökologische Krise
Vom einsamen Jammern zum gemeinsamen Handeln?
Wo bleibt die Frechheit?
Strategien gegen die Entsolidarisierung
Von Friedman zu Negri und einer Bewegung, der die Leute davonlaufen
Wirtschaftspatriotismus und Solidarität
Solidarität: Über die Konjunktur eines umkämpften Begriffs
Wer betroffen ist, soll mitentscheiden können! Solidarität in der Wirtschaft
Der Traum ist aus? Entsolidarisierung als Herrschaftsinstrument
Gemeinsam statt einsam... Über Solidarität und Seilschaften
Solidarität der Unterdrückten: "Alles für alle, nichts für uns!"
Zur (Un-)Möglichkeit ökologischer Verantwortung und Solidarität im neoliberalen Standortwettbewerb
Zwischen Teilhabe und Delegierung: Die widersprüchliche Form der institutionalisierten Solidarität
Sozialökonomische Betriebe fördern - Ansatzpunkt für grünalternative Wirtschaftspolitik in den Bezirken
Paul Singer: Solidarische Ökonomie - Praktische Wege jenseits des Kapitalismus
Skydome, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29 (Wr. Hilfswerk)





