Migrant*innen erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren – aber wie?
Welcher Maßnahmen bedarf es, um Menschen mit Migrationshintergrund erfolgreich in den heimischen Arbeitsmarkt zu integrieren? Diese und andere Fragen wurden am 13. Dezember 2011 im Rahmen der Veranstaltung "Berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund - Initiativen aus Deutschland und Wien" des Beratungszentrums für Migranten und Migrantinnen behandelt.
Foto: Lisa Jochmann
Commons – Nutzung von Gemeingütern.
Grüne Sommerakademie 2011 in Goldegg, Salzburg
Das Leitthema der diesjährigen Sommerakademie von 25. - 28. August war "Ein gutes Leben! Für alle?" und bot Bildungs- und Erlebnisraum für Vorträge, Diskussionen und Workshops. Der Schwerpunkt des inhaltlichen Teils lag im Bereich der ökosozialen Politik und Wirtschaft, inklusive der Vorstellung eines alternativen Wirtschaftsmodells, während sich die Praxisbeispiele auf die vier Bereiche Ernährung, Kleidung, Wohnen und Arbeiten konzentrierten.
Bloß nicht krank werden ...
Migrant*innen, Asylwerber*innen und Obdachlose leben in Österreich häufig ohne Krankenversicherungsschutz. Der Caritas-Louisebus und AMBER-MED (ambulant medizinische Versorgung, soziale Beratung und Medikamentenhilfe für Menschen ohne Versicherungsschutz) bieten kostenlos und ohne Voranmeldung medizinische Versorgung für Nichtversicherte. Das PrekärCafé lud drei Vertreter*innen dieser Institutionen zum Gedankenaustausch in die Wipplingerstraße 23 ein.
Ernährungssouveränität: Globalize Struggle! Globalize Hope!
Machen wir ein kleines Gedankenexperiment: Stellen wir uns vor, wir haben eine Glaskugel vor uns, die uns über einen Zauber ermöglicht, die konkreten Geschichten zu sehen, die in Lebensmitteln enthalten sind. Nicht nur die abstrakten wie "Lebensmittelkilometer" oder auch den "ökologischen Fußabdruck", obwohl die auch sehr wichtig sind. Nein, die wirkliche Geschichte der Dinge.
Sans Papiers – ohne Papiere keine Rechte?
Bedroht von Abschiebung, Rassismus und Staatsgewalt existieren Sans Papiers1 - Menschen ohne Aufenthaltspapiere - unter prekären Verhältnissen. Das PrekärCafé hat in Kooperation mit der Katholischen Sozialakademie Österreichs (KSÖ) am 14. Juli den Schweizer Pfarrer und Präsident der Berner Beratungsstelle für Sans Papiers, Jacob Schädelin2, zum Gedankenaustausch eingeladen.
Frauenfußball im gesellschaftspolitischen Wandel.
2011 blickt die fußballbegeisterte Welt nach Deutschland. Zum sechsten Mal spielen internationale Fußballerinnen-Teams um den WM-Titel. Frauenfußball - endlich gleichberechtigt?
Das Wiener Armutsnetzwerk erblickt das Licht der Welt
Es gibt die österreichweite Armutskonferenz und es gibt Armutsnetzwerke in Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, der Steiermark und Vorarlberg. Jetzt gibt es auch ein Wiener Armutsnetzwerk, eine Kooperation zwischen der Armutskonferenz und dem Werkstätten- und Kulturhaus (WUK). Primäres Ziel ist, relevante Themen wie Armut, Wiener Mindestsicherung und Verteilungsgerechtigkeit zum Nutzen von Menschen mit Armutserfahrungen in der Öffentlichkeit bekannt(er) zu machen.
Gibt es die geschlechtersensible Religion?
Die Evangelische Akademie Wien und die Initiative Weltethos nahmen mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien (GBW) und der Initiative Grüne SeniorInnen (IGS) die großen Weltreligionen unter die feministische Lupe. Welche Ansatzpunkte bieten Glaubensrichtungen für demokratische, feministische und interkulturelle Bewegungen, und wo liegen die gesellschaftlichen Chancen eines gemeinsamen, interreligiösen Dialoges?
Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen
Das European Network Against Racism, die Grüne Bildungswerkstatt Wien, die Zeitschrift Grundrisse, das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) und die ÖH-Wien luden am 26. Mai 2011 zur Diskussion „Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen!“ im Rahmen der Systemwechsel!-Reihe ins IWK. Melina Klaus [1] und Karl Reitter [2] sorgten für anregende Beiträge.
Hurra, wir steigen ab
Während seit jeher Sozialpolitiken auf die Armutsbekämpfung fokussiert sind, entwickelt sich seit neuestem eine Diskussion rund um die Mittelschicht und deren Beitrag zur Wohlstandsentwicklung beziehungsweise -verteilung. Sehen die einen in ihr den Grundpfeiler der Demokratie, kritisieren die anderen sie wiederum und orten bestenfalls einen „Selbstbetrug der Mittelschicht“.
Wie Organisieren? Perspektiven aus Lateinamerika
Auf den ersten Blick wirkt eine Veranstaltung zu den "sozialen Bewegungen in Lateinamerika" nicht besonders aufsehenerregend, das Thema begegnet uns schließlich nicht nur in linker Debatte recht bald, es hat sich inzwischen auch als fixer Bestandteil einschlägiger universitärer Studien etabliert. Manchmal trügt der erste Eindruck jedoch, denn der Abend im Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) bot mehr.
Gesellschaft aus dem Geist der Schulklasse
Welche Schule haben wir heute und welche hätten wir gerne? Was leistet Schule? Und welche Rolle spielt die Integration der Jugend in die Gesellschaft? Diese und andere Fragen wurden am 20. und 21. Mai im Rahmen eines Workshops mit dem Soziologen Christian Voigt [1] in der Grünen Bildungswerkstatt Wien heiß diskutiert.
Mindestsicherung - Meilenstein mit Pferdefuß
Die Einführung der Mindestsicherung in Österreich wurde von Sozialminister Hundstorfer als "Meilenstein" gefeiert. Nun stellt sich heraus, dass die Mindestsicherung für viele Menschen Nachteile hat.
"Um die Gleichbehandlung von Frauen in Unternehmen voranzutreiben, braucht es irgendeine Form von Erpressung.“
Am 20. Jänner 2011 wurde im Nationalrat die Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes beschlossen. Die Grüne Bildungswerkstatt nahm das am 10. Februar 2011 zum Anlass, Mag.a Sandra Konstatzky, Anwältin für Gleichbehandlungsfragen, zu einer Diskussion am ökonomischen Kaminfeuer einzuladen. Fritz Kofler hat mit ihr über Quoten, Männerseilschaften und den Wert der Arbeit gesprochen.
Internet ohne Hindernisse.
Haben Sie sich schon einmal einen Text von einem Lesegerät vorlesen lassen? Oder ein Video ohne Ton gesehen? Ein Selbstversuch zeigt, welche Hürden Personen mit speziellen Bedürfnissen im Internet überwinden müssen.
Platz für Alle?!
Wie ist es um Gerechtigkeit und Demokratie in einer globalisierten Welt bestellt? Welche Veränderungen gab es in den letzten Jahren? Und wo eröffnen sich neue Möglichkeiten emanzipatorischer Gesellschaftsgestaltung?
Machen Sie mit bei der Email-Aktion „Vermögenssteuer jetzt!“
Zivilgesellschaftliches Zukunftsbudget
Islamophobie in Österreich
Der Sammelband “Islamophobie in Österreich” (2009), herausgegeben von Farid Hafez und John Bunzl, war Anlass für die gleichnamige Podiumsdiskussion am 14. Juni im Parlament. ExpertInnen unterschiedlicher Bereiche analysierten Gründe für die zunehmende Islamophobie und Akzeptanz islamfeindlicher Aussagen in Österreich sowie mögliche Gegenstrategien und Zukunftsvisionen.
Ein gutes Leben für alle!
Was braucht es, um gut zu leben? Im Angelibad, am Ufer der Alten Donau sitzend, scheint die Antwort einfach: Aufs Wasser schauen, nette Gesellschaft genießen, ein Buch lesen oder einfach die Wärme und das Licht aufsaugen. Gut leben heißt, den Augenblick genießen, Zeit haben, mit der Seele baumeln, mit Freunden plaudern, tanzen und feiern. Es heißt aber auch, eigene vier Wände haben, in die ich mich zurückziehen kann, und Parks, Kaffeehäuser, Kinos und Einkaufsstraßen, wo ich flanieren, schauen, kaufen, riechen und schmecken kann.
Eine andere Wirtschaft ist möglich!
Mit dem Titel „Bewusstsein, Solidarität, Demokratie“ setzte die GBW-Wien am 14. April 2010 ihre Bildungsreihe Schöne neue Arbeitswelt mit dem Referenten Paul Kolm fort. Kolm ist freiberuflicher Gesellschaftswissenschaftler und langjähriger Mitarbeiter der Gewerkschaft der Angestellten.
"Die Anforderungen an MigrantInnen sind sehr hoch"
Was heißt Migration? Wie kann die Forderung nach Integration gedeutet werden und an wen richtet sie sich? Welche Bedingungen finden MigrantInnen in Österreich vor? Dies sind einige der Fragen, die am 11. März 2010 beim zweiten Modul der von der Initiative Grüner SeniorInnen (IGS) und der GBW Wien organisierten Bildungsreihe diskutiert wurden. Als ReferentInnen waren Erdal Kalayci (Integrations- & Menschenrechtsreferent im Grünen Rathausklub sowie Autor) und Zerife Yatkin (Grüne Bezirksrätin im 17. Wiener Gemeindebezirk) eingeladen.
Leistungslohn - Eine gerechte Verteilung?
Im Rahmen der Bildungsreihe Schöne neue Arbeitswelt referierte Paul Kolm unter dem Titel „Leistung – Lohn – Leistungslohn“ und gab einen Überblick über das Leistungsprinzip und den damit verbundenen Leistungskonflikt, verschiedene Entgeltsysteme sowie die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Chancen und Risiken. Paul Kolm, freiberuflicher Gesellschaftswissenschaftler, war langjähriger Mitarbeiter der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPa-djp).
Reichtum herrscht, wenn ihn alle erreicht haben
Mit dem Thema „Reichtum gerecht verteilen“ eröffneten die Initiative Grüner SeniorInnen und die Grüne Bildungswerkstatt Wien ihre gemeinsame Bildungsreihe für 2010. Margit Appel, Politologin und Mitarbeiterin der Katholischen Sozialakademie Österreich, ergründete die Verbindung von Gerechtigkeit und Reichtum, während David Ellensohn, Grüner Stadtrat in Wien, mögliche politische Antworten auf die dringende Frage nach der Bekämpfung von Armut suchte.
(Un)Sichtbare Prekäre
Bericht des 3-tägigen Workshops und der Podiumsdiskussion mit dem Titel "(Un)Sichtbare Prekäre. Migrantische Subjektivität und Selbstorganisation von MigrantInnen innerhalb des europäischen Grenzregimes" am 21., 28. und 29. Jänner 2010 zu kritischer Migrationsforschung und antirassistischer Praxis.
Kooperation statt Konkurrenz – Freinet-Pädagogik heute
Wie könnte die Schule des 21. Jahrhunderts aussehen? Unter dem Titel „Nur die Praxis verändert die Wirklichkeit“ stellten drei Volksschullehrerinnen im Rahmen des Werkstattgesprächs am 15. Oktober 2009 eine reformpädagogische Richtung vor, die heute aktueller den je ist.
Grundwert selbstbestimmt: Zwischen neoliberaler Eigenverantwortung und gesamtgesellschaftlichem Emanzipationsanspruch
Der Grundwert „selbstbestimmt“ ist erst mit dem Grundsatzprogramm 2001 in das Ensemble Grüner Grundwerte aufgenommen worden. Stärker als bei den übrigen Grundwerten werden deren potentielle Konflikte mit der Selbstbestimmung immer noch heftig diskutiert. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe Grüne Grundwerte reflektierten daher knapp fünfzehn Interessierte gemeinsam mit der Wiener Politikwissenschaftlerin Karin Fischer und dem Grünen Nationalratsabgeordneten Wolfgang Zinggl über emanzipative Gehalte und mögliche Abgleitflächen des Begriffs.






