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Die Gemeinsame Agrarpolitik in Europa - Auswirkungen und Alternativen
Scharfe Kritik wurde am 11. Mai 2010 an der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) geübt. Walter Gössinger, Entwicklungsreferent der ÖH-BOKU, veranstaltete eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Auswirkungen der GAP auf die Länder des Südens“. Neben den Auswirkungen wurden auch alternative Gestaltungsmöglichkeiten der GAP diskutiert.
Neue Grüne Revolution in Afrika?
Kann durch technologische Landwirtschaft und Weltagrarhandel Hunger in Afrika bekämpft werden? Oder werden im Zuge der so genannten neuen Grünen Revolution neue Abhängigkeitsverhältnisse geschaffen bzw. vertieft und ökologische Zerstörungen weiter vorangetrieben? Welche Alternativen wären möglich? Diesen und weiteren Fragen gingen am 14. April Dr. Petra Gruber, Dr. Michael Hauser und Dr. Uwe Hoering in einer Dialogrunde, organisiert vom Institut für Friede-Umwelt-Entwicklung, in der Julius-Raab-Stiftung nach.
Eine andere Wirtschaft ist möglich!
Mit dem Titel „Bewusstsein, Solidarität, Demokratie“ setzte die GBW-Wien am 14. April 2010 ihre Bildungsreihe Schöne neue Arbeitswelt mit dem Referenten Paul Kolm fort. Kolm ist freiberuflicher Gesellschaftswissenschaftler und langjähriger Mitarbeiter der Gewerkschaft der Angestellten.
Ein Aufstand wär' gut
Die Krise der Lehrausbildung wie des Bildungssystems insgesamt machen es notwendig, auch darüber nachzudenken, wer in Österreich Politik gestaltet.
Ein Kommentar von Philip Taucher
Die Kinder vom AMS
Die Jugendarbeitslosigkeit steigt, Lehrstellen gibt es kaum. Am Arbeitsmarktservice Jugendliche in Wien stehen die Jugendlichen an, um doch noch auf den abfahrenden Zug aufzuspringen. Ein Bericht.
Im Schatten des Tafelberges...
…liegt Kapstadt, eine Stadt großer Unterschiede zwischen Arm und Reich, gefangen zwischen Auswirkungen der vergangenen Apartheid und der aktuellen kapitalistischen Postmoderne. Am Sonntag, den 11. April, war in Wien die Premiere des Dokumentarfilms „Im Schatten des Tafelberges“, der die Probleme der Armut in Südafrika seit der neoliberalen Umstrukturierung und aktuell im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2010 kritisch beleuchtet. Im Anschluss gab es eine Diskussion mit den ProduzentInnen und zwei der HauptprotagonistInnen des Films.
Leistungslohn - Eine gerechte Verteilung?
Im Rahmen der Bildungsreihe Schöne neue Arbeitswelt referierte Paul Kolm unter dem Titel „Leistung – Lohn – Leistungslohn“ und gab einen Überblick über das Leistungsprinzip und den damit verbundenen Leistungskonflikt, verschiedene Entgeltsysteme sowie die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Chancen und Risiken. Paul Kolm, freiberuflicher Gesellschaftswissenschaftler, war langjähriger Mitarbeiter der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPa-djp).
Honduras nach dem Putsch
Wie ist die aktuelle Situation und die Menschenrechtslage in Honduras nach dem Putsch? Zur Diskussionsveranstaltung mit honduranischen MenschenrechtsaktivistInnen und anschließendem Benefizkonzert lud der Verein ALBA-Austria gemeinsam mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien, FIAN, IGLA und Südwind am 6. März in die Initiativenräume im WUK.
Reichtum herrscht, wenn ihn alle erreicht haben
Mit dem Thema „Reichtum gerecht verteilen“ eröffneten die Initiative Grüner SeniorInnen und die Grüne Bildungswerkstatt Wien ihre gemeinsame Bildungsreihe für 2010. Margit Appel, Politologin und Mitarbeiterin der Katholischen Sozialakademie Österreich, ergründete die Verbindung von Gerechtigkeit und Reichtum, während David Ellensohn, Grüner Stadtrat in Wien, mögliche politische Antworten auf die dringende Frage nach der Bekämpfung von Armut suchte.
Freie Software oder Wenn die Logik des Wettbewerbs versagt
Die Gesellschaft kann von der Open Source-Gemeinschaft lernen. Sie kooperiert anstatt miteinander zu konkurrieren und erhöht so den Nutzen aller. Friedrich Kofler, Obmann der UBIT in der Wirtschaftskammer-Wien, zeigte in seinem zweiten Workshop "Open Source politisch: Was ist grün an LINUX?" am 17.02.2010 auf, dass Freie Software politisch ist und der österreichische Staat hier Handlungsbedarf hat.
Das Versprechen der Prekarität
„Wie zufrieden bist du mit deinem Job? Macht er dir Spass und lernst du etwas dabei? Verdienst du genügend Geld?“. Unter Anleitung von Arndt Neumann, einem Aktivisten des EuroMayDays Hamburg und der Bürogemeinschaft 9to5, wurden diese Fragen am 2. Februar im PrekärCafé kreativ bearbeitet.
"Die Menschen wurden ausgeraubt"
„Ich wär’ so gerne Millionär, dann wär’ mein Konto niemals leer...“. Mit diesem Lied der Prinzen wurden die ZuschauerInnen zur Veranstaltung „Where has all the money gone?“ am 27. Oktober 2009 im Bildungszentrum der Arbeiterkammer Wien begrüßt. Susan Georg, Vizepräsidentin von attac-Frankreich und Präsidentin des Transnational Instituts (TNI), forderte im Gespräch mit Armin Thurnher, Chefredakteur des Falters, eine Auseinandersetzung über die ‚Reichen’ der Welt.
Die Krise als Chance?
Unter dem Titel „Bankenkrise und staatliche Konsequenzen“ traf sich die Initiative der Grünen SeniorInnen am 24. September 2009 zu einer spannenden Gesprächsrunde. Mit Johannes Jäger (Ökonom an der Fachhochschule des bfi Wien) und Werner Kogler (Nationalratsabgeordneter der Grünen) wurde über die Ursachen der aktuellen Bankenkrise auf globaler sowie österreichischer Ebene diskutiert und die politischen Antworten darauf kommentiert.
Gendermainstreaming in der Krise
Die Veranstaltungsreihe "EU gestalten. EU verändern – eine solidarische und ökologische Alternative“ thematisierte am 2. Juni Geschlechtergerechtigkeit im ökonomischen Kontext. Gemeinsam mit Monika Vana und Gabriele Michalitsch wurde in der Kunsthalle Wien der Frage nachgegangen, wie die Wirtschaftskrise Frauen im Speziellen (be)trifft.
Rezension: Hat der Neoliberalismus ein Geschlecht?
Im ihrem Buch „Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von der Leidenschaft zum Kalkül.“ untersucht Gabriele Michalitsch das vieldiskutierte Thema Neoliberalismus als umfassendes Phänomen. Ihr Fokus auf die Geschlechtlichkeit des Subjekts im Neoliberalismus bietet eine sonst selten gewählte Perspektive.
Solidarisch gegen die Krise
Werden die Mittel zum Leben knapp, verschärfen sich die Auseinandersetzungen. Wie soziale Kämpfe in Zeiten der Wirtschaftskrise geführt werden können, diskutierten politische AktivistInnen und WissenschafterInnen am 6. Mai 2009 an der Universität Wien.
Mit Marx die Krise verstehen
Warum es mehr fruchtet, das „Kapital“ von Karl Marx zu studieren als nur die Tageszeitung, um in der derzeitigen Wirtschaftskrise Durchblick zu bewahren, erklärte der Philosoph Wolfgang Fritz Haug in einem Workshop der Grünen Bildungswerkstatt Wien.
Wände isolieren statt Autos verschrotten
Ist die neoliberale Ideologie für Europa vor dem Hintergrund der derzeitigen Wirtschaftskrise gestorben? Welche wirtschaftspolitischen Alternativen bieten die Grünen, um die Krise zu überwinden? Die Auftaktveranstaltung der Diskussionsreihe der GBW-Wien und den Wiener Grünen zur EU-Parlamentswahl bot Antworten auf diese Fragen.
Eine Arbeitswelt, für die es sich zu kämpfen lohnt
Frigga Haug bietet mit ihrer Vier-in-einem-Perspektive Orientierungspunkte für solch einen Kampf. In Wien diskutierte sie diese mit politischen AktivistInnen im Rahmen des Lesekreises Die feministische Neudefinition von Arbeit und einer Buchvorstellung (Eine neue Utopie des Arbeitens – die Vier-in-einem-Perspektive).
Der Anfang vom imperialen Ende der USA?
Barack Obama steht als neuer Präsident der Vereinigten Staaten vor Aufgaben, die sein politisches Geschick mehr als herausfordern. Die Finanzkrise bedroht nicht nur die wirtschaftliche Stabilität, sondern auch die globale Vorherrschaft der USA. Kann Obama die Hegemonie der Großmacht wieder herstellen? Dieser Frage geht Wolfgang F. Haug in seinem Vortrag „Imperium oder Imperialismus“ auf den Grund.
Die Vierfachkrise des Kapitalismus
Dass wir uns in Zeiten der Krise befinden, ist nahezu unumstritten. Geht es nach dem Politikwissenschafter Elmar Altvater, dann haben wir es nicht "nur" mit einer Finanzkrise zu tun, sondern mit einer globalen Ernährungs-, Klima- und Energiekrise. Nur ist das mittlerweile etwas in Vergessenheit geraten.
Wer betroffen ist, soll mitentscheiden können! Solidarität in der Wirtschaft
Es gibt viele Theorien und Spekulationen über Alternativen zum Kapitalismus. Aber wie sieht es in und mit der Praxis aus? Sind gegenwärtig herrschende Strukturen unbezwingbar oder gibt es doch andere Wege? Was ist umsetzbar und vor allem wie?
Aus dem Kapitalismus austreten?
Mit einer Veranstaltung über die grundlegenden Widersprüche des
Kapitalismus begann der Lehrgang "Politische Bildung für Grüne SeniorInnen" der IGS Wien in Kooperation mit
der Grünen Bildungswerkstatt Wien.
Bildung soll aus Geld mehr Geld machen
Bildung wird heute von allen relevanten
gesellschaftlichen Kräften als Investition angesehen, wobei die Ware "Wissen" aus
Humanressourcen verwertbares Humankapital machen soll. Eine Kritik von Erich
Ribolits.
Kapitalismus-Kritik | | 09/2006 mehr lesen »
EU-Lateinamerika-Gipfel vs. Alternativengipfel
Rudolf Remler-Schöberl blickt auf den EU-Lateinamerika-Gipfel und den Alternativengipfel zurück und skizziert die wichtigsten Ergebnisse. Eine Nachlese.
Kapitalismus-Kritik | | 08/2006 mehr lesen »
Die Mär der Leistungseliten: Nicht alle können es schaffen, selbst wenn sie wollen
Michael Hartmann, Soziologe an der TU Darmstadt, referierte im Rahmen
der Veranstaltungsreihe "Elitendiskurs" zum Thema Leistungseliten. Eine
Nachlese des Diskussionsabends.
Über die Radikalität einer ökologischen Kapitalismuskritik
Im Rahmen der Veranstaltungreihe Werkstatt-Gespräche referierte Frieder Otto Wolf zum Thema "Ökologische Kapitalismuskritik". Eine Dokumentation des Vortrags.
Feministische Kapitalismuskritik ist hörbar
Am 31. März referierte und diskutierte Frigga Haug über feministische Kapitalismuskritik. Nun ist ein Audio-Mitschnitt des Vortrags verfügbar.
Frieder Otto Wolf: Ökologische Kapitalismuskritik
Termin: Donnerstag, 6. April 2006, 19:00 Uhr
Ort: Seminarraum der GBW-Wien
Ort: Seminarraum der GBW-Wien
Kapitalismus und Natur
Eine Rezension des Buches "Das Ende des
Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Eine
radikale Kapitalismuskritik" von Elmar
Altvater.
Kapitalismus-Kritik | | 03/2006 mehr lesen »
Frigga Haug: Feministische Kapitalismuskritik
Scheitern des Verfassungsvertrags als Chance
Eine Diskussion mit dem Politikwissenschafter Hans-Jürgen Bieling am 24. November im Skydome beschloss den Zyklus "Kapitalismus-Kritik" der Grünen
Bildungswerkstatt Wien für das Jahr 2005.
"Solidarität befreit"
Der Staatssekretär für Solidarische Ökonomie im brasilianischen
Arbeitsministerium, Paul Singer, war am 21. November 2005 Gast der Kapitalismus-Kritik-Reihe der Grünen Bildungswerkstatt Wien.
Die stumme Gewalt des täglichen Lebens
Auch bei der zweiten Veranstaltung der Reihe Kapitalismuskritik war die
GBW-Wien zu Gast in einer Bezirksgruppe. 25 Personen füllten am 26.
September 2005 das Grüne Zentrum in Favoriten und diskutierten mit Alex
Demirovic zum Thema: Kapitalismus im Kopf?
Hans-Jürgen Bieling: Europa des Kapitals
Donnerstag, 24. November, Beginn 19:00 Uhr
Skydome, 1070, Schottenfeldgasse 29 (Wr. Hilfswerk)
Skydome, 1070, Schottenfeldgasse 29 (Wr. Hilfswerk)
Alex Demirovic: Kapitalismus im Kopf
Montag, 26. September, Beginn 19:00 Uhr
Grünes Zentrum Favoriten, Pernerstorfergasse 42
(Wohnstraße 2 Minuten vom Quellenplatz, Linie 0, 6, 67; bzw. 5 Min. von der Endstation der U1, Ausgang Quellenstr.)
Grünes Zentrum Favoriten, Pernerstorfergasse 42
(Wohnstraße 2 Minuten vom Quellenplatz, Linie 0, 6, 67; bzw. 5 Min. von der Endstation der U1, Ausgang Quellenstr.)
"Es ist Aufgabe der Grünen, einen anderen Diskurs zu führen"
Ein enthusiastischer Reinhard Pirker motivierte das Publikum zu einer engagierten Diskussion: Die Bildungswerkstatt-Wien eröffnete am 27.
Juni 2005 ihre Werkstatt-Gespräche zur Kapitalismuskritik.




