Wie messen wir das gute Leben ?
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sagt wenig über die Lebensqualität der Menschen aus. Es bedarf also neuer Indikatoren, um Wohlstand und Lebensqualität der Menschen zu messen. An Vorschlägen mangelt es nicht.
Demokratische Planung und Solidarische Ökonomie
Gibt es eine Perspektive demokratischer Gesellschaftsplanung und solidarischer Ökonomie für das 21. Jahrhundert nach den bisherigen Erfahrungen mit Kommunismus und Sozialdemokratie? Der Themenschwerpunkt der diesjährigen Tagung des Instituts für kritische Theorie Berlin nahm sich dieser Frage an.
Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?
Ist die Demokratisierung der Wirtschaft angesichts gravierender aktueller Krisen ein Luxusthema? Oder besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen der Wirtschaftskrise und Entdemokratisierungsprozessen? Am 24. Juni 2010 fand die Auftaktveranstaltung zur zweitägigen Reihe „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ statt. Dort wurden Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen einer demokratischen Ordnung der Wirtschaft diskutiert.
Die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus
„Wer gegen den Kapitalismus ist, ist für den Kommunismus“, lautet eine allzu oft geäußerte These. Dass aber Kommunismus keinesfalls die einzige Alternative zu Kapitalismus ist, zeigt Christian Felber, Mitbegründer von Attac-Österreich, Buchautor, freier Publizist und Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er entwickelte das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie als „Wirtschaftsmodell mit Zukunft“. Möglicherweise das Wirtschaftsmodell der Zukunft.
Demokratisierungs- und Transformationsprozesse in den neuen EU-Ländern am Beispiel der Slowakei
Aus der Solidarność-Bewegung der 1980iger Jahre entsprangen 23 zuordenbare politische Parteien. Die Handschrift der Gewerkschaft ist in der heutigen polnischen Politik immer noch erkennbar. Viele mittel- und osteuropäische Länder zeigen ähnliche gewerkschaftliche Entwicklungen. Am Beispiel der Slowakei wurde einen Abend lang diskutiert, welche Licht- und Schattenseiten die Gewerkschaften dort zeigen. Zur Diskussion luden das Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien gemeinsam mit dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Grünen Bildungswerkstatt Wien ein.
Wir verändern das Klima. Klima verändert die Welt
Wie Mobilität das Klima beeinflussen kann, wussten die TeilnehmerInnen des Symposiums EuroEnviro schon. Dass der Klimawandel aber auch auf unsere Mobilität und die gesamte Ökonomie zurückwirkt, ließ die StudentInnen im Hörsaal der Universität für Bodenkultur aufhorchen. Am 2. Tag der europaweiten Veranstaltung zu Umwelt in Wien erläuterte Prof.in Helga Kromp-Kolb die Zusammenhänge zwischen Mobilität, erhöhtem CO2-Ausstoß und politischem wie individuellem Handlungsbedarf.
Wem gehört die Welt? Commons für ein gutes Leben
Zur Zeit erlebt ein Thema, dessen Grundidee Jahrhunderte alt ist, eine Renaissance in der gesellschaftlichen Diskussion und politischen Auseinandersetzung: die Debatte um so genannte Commons, im Deutschen oft mit Allmende oder Gemeingüter übersetzt.
Neue Landnahme, Agrobusiness und Ernährungssicherheit – Konflikte um die Ressource Land
Bericht über eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Wien, der Grünen Bildungswerkstatt Wien, AgrarAttac, der Dreikönigsaktion, FIAN, Greenpeace, ÖBV-Vía Campesina und Südwind am 27.05.2010 an der Universität Wien.
Ein Virus namens Auto...
Sie nennen es "Assoziierung"
Unter dem Namen „Assoziierungsabkommen“ werden zwischen der EU und mehreren lateinamerikanischen Staaten im Augenblick Freihandelsverträge abgeschlossen. Warum sie diesen Namen nicht verdienen, wie der Widerstand dagegen aussieht und welche Alternativen es zu Freihandelsabkommen gibt, wurde in einer Veranstaltung am 10. Mai 2010 im Afro-Asiatischen Institut in Wien diskutiert.
Solidarische Ökonomie - ein Kind der Not?
Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen werden nahezu täglich in den Medien diskutiert und Reformen vorgestellt, die die 'geschädigte Wirtschaft' wieder zum Laufen bringen sollen. Die Frage nach einer alternativen Arbeits- und Lebensweise und nach Konzepten, die nicht auf der Verwertungslogik einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung aufbauen, blieb jedoch im öffentlichen Diskurs nur marginal besprochen. Die Solidarische Ökonomie bietet hier Anknüpfungspunkte und greift Beispiele einer „anderen Art des Wirtschaftens“ auf.
Halbinsel gegen den Strom
Mit dem Titel „Halbinseln gegen den Strom“ lud Attac Österreich am 17. Mai 2010 zum dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Krise ohne Ende – oder: Auswege aus der globalen Konkurrenzwirtschaft“ ins Depot ein. Friederike Habermann, Ökonomin und Autorin, stellte unterschiedlichste Projekte vor, die vor allem eines verbindet: der Versuch, Alternativen zu einer kapitalistischen Tausch- und Verwertungslogik zu leben.
Die Gemeinsame Agrarpolitik in Europa - Auswirkungen und Alternativen
Neue Grüne Revolution in Afrika?
Eine andere Wirtschaft ist möglich!
Ein Aufstand wär' gut
Die Krise der Lehrausbildung wie des Bildungssystems insgesamt machen es notwendig, auch darüber nachzudenken, wer in Österreich Politik gestaltet.
Ein Kommentar von Philip Taucher
Die Kinder vom AMS
Im Schatten des Tafelberges...
Leistungslohn - Eine gerechte Verteilung?
Honduras nach dem Putsch
Reichtum herrscht, wenn ihn alle erreicht haben
Freie Software oder Wenn die Logik des Wettbewerbs versagt
Das Versprechen der Prekarität
"Die Menschen wurden ausgeraubt"
Die Krise als Chance?
Gendermainstreaming in der Krise
Rezension: Hat der Neoliberalismus ein Geschlecht?
Solidarisch gegen die Krise
Mit Marx die Krise verstehen
Wände isolieren statt Autos verschrotten
Eine Arbeitswelt, für die es sich zu kämpfen lohnt
Der Anfang vom imperialen Ende der USA?
Die Vierfachkrise des Kapitalismus
Wer betroffen ist, soll mitentscheiden können! Solidarität in der Wirtschaft
Aus dem Kapitalismus austreten?
Bildung soll aus Geld mehr Geld machen
EU-Lateinamerika-Gipfel vs. Alternativengipfel
Die Mär der Leistungseliten: Nicht alle können es schaffen, selbst wenn sie wollen
Über die Radikalität einer ökologischen Kapitalismuskritik
Feministische Kapitalismuskritik ist hörbar
Frieder Otto Wolf: Ökologische Kapitalismuskritik
Ort: Seminarraum der GBW-Wien
Kapitalismus und Natur
Frigga Haug: Feministische Kapitalismuskritik
Scheitern des Verfassungsvertrags als Chance
"Solidarität befreit"
Die stumme Gewalt des täglichen Lebens
Hans-Jürgen Bieling: Europa des Kapitals
Skydome, 1070, Schottenfeldgasse 29 (Wr. Hilfswerk)
Alex Demirovic: Kapitalismus im Kopf
Grünes Zentrum Favoriten, Pernerstorfergasse 42
(Wohnstraße 2 Minuten vom Quellenplatz, Linie 0, 6, 67; bzw. 5 Min. von der Endstation der U1, Ausgang Quellenstr.)


