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Kategorie: Thema :: Kapitalismus Seite: 1 2

Land ist fruchtbar, Gold ist furchtbar.

article_862_gold_120.jpg ...die Aufschrift des Transparents bringt's auf den Punkt. Am 1. Dezember protestierten über 50 Aktivist*innen vor der rumänischen Botschaft in Wien gegen den Bau der größten Goldmine Europas. In ganz Europa fanden Aktionen gegen den Gold-Tagebau in Rosia Montana, Rumänien statt.

Die Selbstverwaltung lebe hoch!

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Der serbische Staat privatisiert(e) Staatsbetriebe ohne Augenzwinkern. Die Nachteile, die sich dabei für die Volkswirtschaft und die Arbeiter*innenrechte ergeben, werden ignoriert. Serbische Arbeiter sprachen daher am Samstag, den 19. November, über Selbstverwaltung als alternatives Firmenmodell.


China: Arbeiterrechte oder “Konkurrenz über alles”?

article_843_gewerkschaft_120.jpg Ob Ost, ob West, überall eine "verfahrene Situation". Die Tagung "Workers Struggles" im Wiener Renner Institut schloss mit kritischen Analysen zur Lage.

Aussichten auf einen „Frühling der chinesischen Arbeiterschaft”?

article_842_streik_120.jpg Aufstände der Arbeiterschaft und Streiks nehmen in China seit Jahren zu. Die Konferenz „Workers Struggles – From East to West“ in Wien widmete sich in einer Bestandsaufnahme der Situation.

Sorge - Arbeit am guten Leben

"Sorge - Arbeit am guten Leben", heißt die aktuelle Vortragsreihe des IWM (Institut für die Wissenschaften vom Menschen), die von September 2011 bis April 2012 sechs Veranstaltungen zum Thema bietet.

Gleiche Rechte am Bauernhof?!

article_837_fotolia_120.jpg „Es ist unsere unermüdliche Aufgabe, von Grund auf an einem Gesellschaftsmodell zu arbeiten, in dem alle Menschen, Männer und Frauen, jegliche Gewalt in allen Formen überwinden: ökonomische, soziale, physische, psychische, sexuelle und ökologische Gewalt. Wir müssen sicherstellen, dass unser Modell KEINE Toleranz gegenüber Gewalt zeigt.“
Politik & Ökonomie | Karin Okonkwo-Klampfer, Maria Vogt | 09/2011 mehr lesen »

Der Preis der falschen Spielregeln

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Die globale Ernährungskrise von 2007/08 war von explodierenden Nahrungsmittelpreisen ebenso gekennzeichnet, wie von unzähligen Hungerrevolten weltweit. Die seit langem währende Enteignung und Vertreibung von ländlichen Armen wurde durch eine neue Welle des Landraubs und der Ausweitung von Flächen für Agrofuels weiter verschärft. Dazu kam ein Boom der Spekulation mit Agrarrohstoffen. Der Hunger stieg über die Milliardengrenze. Damit erweist sich einmal mehr, dass das dominante Agrarmodell nicht in der Lage ist, Armut und Hunger zu reduzieren, geschweige denn zu beseitigen.

Die Krise des Kapitalismus – oder Kapitalismus als Krise?

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Die Weltwirtschaft kommt nicht zur Ruhe, eine Krisennachricht jagt die nächste. Die Notwendigkeit drastischer politischer Reformen steigt mit jedem Tag. (Grüne) Vorschläge dazu gibt es reichlich.

Für das Recht zu gehen und Recht zu bleiben

Zu Ernährungssouveränität gehört auch die Forderung nach globaler Bewegungsfreiheitnull

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„Wenn das Gold von Mali nach Europa geschafft wird, zirkuliert es frei, wenn das Petroleum aus Kongo oder das Uran aus dem Niger nach Europa soll, ist es plötzlich möglich, dass es frei zirkuliert! Wenn es um Coltan aus dem Kongo geht, um damit Computer zu bauen, ja dann kommt es ohne Probleme nach Europa, selbst in die USA kommt es! Nur die Menschen können sich nicht frei bewegen.“

Migration & Integration | Dito Alex Behr | 09/2011 mehr lesen »

Ernährungssouveränität: Globalize Struggle! Globalize Hope!

article_821_waage_120.jpg Machen wir ein kleines Gedankenexperiment: Stellen wir uns vor, wir haben eine Glaskugel vor uns, die uns über einen Zauber ermöglicht, die konkreten Geschichten zu sehen, die in Lebensmitteln enthalten sind. Nicht nur die abstrakten wie "Lebensmittelkilometer" oder auch den "ökologischen Fußabdruck", obwohl die auch sehr wichtig sind. Nein, die wirkliche Geschichte der Dinge.

Landkonflikte in Honduras und die globale Bewegung für Ernährungssouveränität

article_806_einstiegsbild_klein_120.jpg Mit dem Putsch in Honduras vor genau zwei Jahren begann eine neue Phase des Ausverkaufs des Landes, der Neoliberalisierung und der Privatisierung von Sozialleistungen und natürlichen Ressourcen. "Gegen die Unsichtbarkeit" des aktiven Widerstands sozialer Bewegungen fand am 27. Juni 2011 im Tüwi-Garten der Universität für Bodenkultur in Wien eine Fotoausstellung und Diskussionsveranstaltung statt.

Das Geld, die Macht (und die Politik)

article_804_waage_120.jpg Von 23. - 25. Juni folgten rund 60 Interessierte der Einladung zur Sommerakademie des "Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft" (ICAE) ins idyllische Steyregg bei Linz. Während draußen die Sonne strahlte, zerbrachen sich die Teilnehmer*innen den Kopf über Schattenbanken, Schwarze Listen und die gar nicht so heimliche Macht großer Think Tanks. Der Titel der Veranstaltung: "Verborgenes Geld. Verheimlichte Macht. Verachtete Arbeit. Offene Geheimnisse des Kapitalismus."
Kapitalismus-Kritik | Anna Walch | 07/2011 mehr lesen »

Wie ein Wörterbuch entsteht ...

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Wenn heute mit Vorliebe ge-twittert und jede U-Bahnzeitung schon zu umfangreich zum Lesen ist, scheint ein 15bändiges Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus auf verlorenem Posten. Die Teilnehmer*innen der Jahrestagung des Instituts für kritische Theorie (InkriT) Berlin versuchten kürzlich wieder das Gegenteil zu beweisen.

Reform versus Revolution.

article_796_changes_120.jpg Bernd Röttger, Gerhard Melinz und Brigitte Pellar hatten dem falschen Gegensatz von Reform und Revolution viel entgegenzuhalten. Was bedeutet ein solcher Widerspruch für die Gesellschaft nach der Krise?

EU-Wirtschaftsregierung ante portas

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EU-Kommission und ECOFIN (Ministerrat der EU Wirtschafts- und Finanzminister*innen) favorisieren die Idee einer EU-Wirtschaftsregierung als Weg aus den aktuellen Haushaltskrisen zahlreicher EU-Staaten. Elisabeth Klatzer vom Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM) und Attac-Aktivistin legte im Rahmen der Reihe Ökonomisches Kaminfeuer dar, warum der Plan einer <economical governance> nicht nur zu kurz greift, sondern grundsätzlich falsch angelegt ist.

Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen

article_784_b_gek_120.jpg Das European Network Against Racism, die Grüne Bildungswerkstatt Wien, die Zeitschrift Grundrisse, das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) und die ÖH-Wien luden am 26. Mai 2011 zur Diskussion „Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen!“ im Rahmen der Systemwechsel!-Reihe ins IWK. Melina Klaus [1] und Karl Reitter [2] sorgten für anregende Beiträge.

Wenn das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann. Interregnum: Die Krise neu denken.

article_782_fotolia_28821543_xs_120.jpg 2008 musste die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz anmelden. Die folgende Pleitewelle brachte das globale Finanzsystem ins Wanken. EU und USA pumpen seitdem Milliarden in Banken, Industrieunternehmen und ganze Staaten, um diese vor dem Bankrott zu retten. Das Ende des kapitalistischen Wirtschaftssystems?

„MayDay!“ ist mehr als nur ein Tag

article_776_plakatmayday_120.jpg Heuer fand am 1. Mai wieder eine MayDay!-Parade in Wien statt. Bunt, vielfältig, kreativ und immer wieder laut und wütend. Die MayDay!-Parade ist kein Trauermarsch. Tanzen und Aktionismus gehören genauso zur Parade wie Kritik, Protest und Widerstand.

„Es gibt keine Garantie der Nichtsdiskriminierung bei Commons“

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Das neoliberale Wirtschaftssystem hat sich selbst überholt, allerdings ohne, dass sich Alternativen haben durchsetzen können. Ein Ansatz, um diese Lücke zu schließen, sind sog. Commons/Gemeingüter, die auf eine gemeinsame kooperative Verwaltung und Organisation von Gütern basieren. Sind diese jedoch vor Diskriminierung gefeit?

Mindestsicherung - Meilenstein mit Pferdefuß

article_764_mindestsicherung_120.jpg Die Einführung der Mindestsicherung in Österreich wurde von Sozialminister Hundstorfer als "Meilenstein" gefeiert. Nun stellt sich heraus, dass die Mindestsicherung für viele Menschen Nachteile hat. 

Vermisstenanzeige. Wo sind unsere Commons?

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In den letzten Jahren sind sie still und heimlich weniger geworden: unsere Commons. Was passiert mit ihnen? Warum müssen wir immer tiefer in unsere Taschen greifen? Warum werden Wälder eingezäunt, warum Parks nachts abgesperrt? Und warum gibt es immer mehr Überwachungskameras?

Der Workshop am 31.3.2011 in der Grünen Bildungswerkstatt Wien mit Brigitte Kratzwald* wirft viele Fragen auf. Vor allem an uns selbst: Wieso fällt es uns immer schwerer, miteinander zu teilen? Warum horten wir so viel Unsinn? Welche Rechte haben wir als BürgerInnen und warum nutzen wir diese kaum?


Lebensmittel zum Verkaufen, nicht zum Essen.

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Wo für die einen große Gewinnspannen zu erzielen sind, liegt für andere der Grund ihrer Armut. Industrielle Landwirtschaft droht regionale bäuerliche Strukturen zu verdrängen. Am 10.03.2011 war Franziskus Forster, Aktivist bei AgrarAttac, zu Gast beim ökonomischen Kaminfeuer der Grünen Bildungswerkstatt Wien.

Eurokrise – wohin geht Europa?

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Die einen sprechen sich für eine stärkere gemeinsame Wirtschaftspolitik aus, die anderen lehnen eine stärkere Koordinierung ab. Die Zukunft Europas war selten so ungewiss, die Perspektiven noch nie so vielfältig.

Hier geht’s nur um Wirtschaft.

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Die Geisterstädte der spanischen Costa del Sol sind ein Spiegelbild unserer Pensionsfonds. Es gibt zu viele leer stehende Gebäude und zu wenige Menschen, die sich das Leben dort leisten könnten. Joachim Becker von der Wirtschaftsuniversität Wien erklärte am 4. März 2011 in der Reihe "Was sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten", warum es dabei nicht nur um die Wirtschaft geht.

Was sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten.

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Wie derzeit gewirtschaftet wird, warum das so ist und wie es anders gehen könnte wurde am 28.01.2011 in der Grünen Bildungswerkstätte Wien debattiert. Johannes Jäger moderierte, das Publikum diskutierte. Die Gastvortragenden Gabriele Michalitsch und Martin Margulies brachten ihre Fachkenntnisse in die Diskussion mit ein.

Der Betriebsrat und die Wirklichkeit.

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„Den Managern ist es egal, ob hinter ihnen die Bude einstürzt“ - Betriebsratsrealitäten in Zeiten der Globalisierung: Ein Buch über Macht, Ohnmacht und neue Perspektiven auf die Beziehungen zwischen BetriebsrätInnen, ArbeitnehmerInnen, Gewerkschaften und ArbeitgeberInnen.

Platz für Alle?!

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Wie ist es um Gerechtigkeit und Demokratie in einer globalisierten Welt bestellt? Welche Veränderungen gab es in den letzten Jahren? Und wo eröffnen sich neue Möglichkeiten emanzipatorischer Gesellschaftsgestaltung?

Interregnum. Krisenpolitik im historischen Vergleich.

Frank Deppe legte am Podium der Veranstaltung "Interregnum. Grosse Krisen, umkämpfte Krisenausgänge und Krisenpolitik im historischen Vergleich" am 3. Dezember 2010 im Neuen Institutsgebäude der Universität Wien seine Analyse der derzeitigen Krise des Kapitalismus im Vergleich zu vorhergehenden Krisen vor. Hier finden Sie seinen Beitrag in voller Länge zum Herunterladen.
Kapitalismus-Kritik | Frank Deppe | 01/2011 mehr lesen »

Wenn das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann...

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Die Podiumsdiskussion „Interregnum: Große Krisen, umkämpfte Krisenausgänge und Krisenpolitik im historischen Vergleich - eine Zwischenbilanz“ scheute weder historische Vergleiche noch den Blick in die Zukunft.

Mythen der Krise

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Halbwahrheiten über die aktuelle Wirtschaftskrise, ihre Ursachen und Maßnahmen zu ihrer Bewältigung haben Hochkonjunktur. Wer Klarheit in diesem Mythen-Dschungel sucht, dem sei das von BEIGEWUM und ATTAC herausgegebene Buch „Mythen der Krise. Einsprüche gegen falsche Lehren aus dem großen Crash“ empfohlen.

Gemeinsam nutzen was allen gehört

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Nicht tauschen, sondern beitragen, besagt ein Commons-Grundsatz, der die Wirtschafskrise „von unten“ zügeln soll. Wie das funktioniert kann, wurde am österreichischen Commons-Symposium im Lateinamerika Institut Wien vorgelebt.

Wirtschaftsdemokratie als Gestaltungsraum aktiver Partizipation

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Im Anschluss an das Auftaktpodium der Tagung "Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?" vom 16.10.2010 wurde unter anderem der Workshop "Wirtschaftsdemokratisierung als gesamtgesellschaftliches Konzept" angeboten.

Jenseits von Markt und Staat

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Der Workshop „Solidarische Ökonomie – Gesellschaftsveränderung oder Selbsthilfe?“ bei der Wirtschaftsdemokratie-Tagung am 16. Oktober 2010 zeigte, dass solidarische Ökonomie auch in großem Stil funktionieren kann.

Die Bäckerei, nicht das Kuchenstück.

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Die derzeitige Krise wird häufig mit dem Aufstieg rechter Parteien, Sozialabbau und Demokratieverlust in Verbindung gebracht. Dass die Krise aber nicht nur eine Gefahr, sondern auch eine Chance für Erneuerung darstellt, zeigte die Tagung zu „Wirtschaftsdemokratie“ am 16. Oktober 2010.

Demokratie | Julia Hofmann | 10/2010 mehr lesen »

Geraubte Ernte, geraubte Zukunft

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925 Millionen Menschen sind im Jahr 2010 von Hunger betroffen, das ist etwa jeder siebte Mensch. Das Schikaneder Kino in Wien präsentierte von 7. bis 10. Oktober die Filmtage „Hunger. Macht. Profite.4“ mit Dokumentarfilmen zur derzeitigen Welternährungssituation.

Wohin mit dem guten Geld?

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Ist ethisch veranlagtes Geld nur gut für das eigene Gewissen oder sind Ethical Banking und demokratische Banken eine Alternative zur Wallstreet? Diese Fragen diskutierte die Initiative Grüner SeniorInnen (IGS) im sechsten Modul ihrer Bildungsreihe.

Solidarische Ökonomie. Jahrmarkt oder Alternative?

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Tauschkreise, Umsonstläden, Genossenschaften – all dies und noch mehr umfasst Solidarische Ökonomie. Kann daraus eine Alternative zum Kapitalismus werden? Ein Workshop im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ wird sich dem Thema annehmen.

Demokratie | Andreas Exner | 09/2010 mehr lesen »

Wirtschaftsdemokratie als gesamtgesellschaftliches Konzept

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Was hat Wirtschaft mit Demokratie zu tun? Und was steckt hinter dem Begriff Wirtschaftsdemokratie? Die Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ geht u.a. diesen Fragen in Podiumsdiskussionen und einem Workshop nach. Ein Überblick zum Thema.

Wie messen wir das gute Leben ?

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sagt wenig über die Lebensqualität der Menschen aus. Es bedarf also neuer Indikatoren, um Wohlstand und Lebensqualität der Menschen zu messen. An Vorschlägen mangelt es nicht.

Demokratische Planung und Solidarische Ökonomie

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Gibt es eine Perspektive demokratischer Gesellschaftsplanung und solidarischer Ökonomie für das 21. Jahrhundert nach den bisherigen Erfahrungen mit Kommunismus und Sozialdemokratie? Der Themenschwerpunkt der diesjährigen Tagung des Instituts für kritische Theorie Berlin nahm sich dieser Frage an.

Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?

Ist die Demokratisierung der Wirtschaft angesichts gravierender aktueller Krisen ein Luxusthema? Oder besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen der Wirtschaftskrise und Entdemokratisierungsprozessen? Am 24. Juni 2010 fand die Auftaktveranstaltung zur zweitägigen Reihe „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ statt. Dort wurden Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen einer demokratischen Ordnung der Wirtschaft diskutiert.

Die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus

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„Wer gegen den Kapitalismus ist, ist für den Kommunismus“, lautet eine allzu oft geäußerte These. Dass aber Kommunismus keinesfalls die einzige Alternative zu Kapitalismus ist, zeigt Christian Felber, Mitbegründer von Attac-Österreich, Buchautor, freier Publizist und Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er entwickelte das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie als „Wirtschaftsmodell mit Zukunft“. Möglicherweise das Wirtschaftsmodell der Zukunft.


Demokratisierungs- und Transformationsprozesse in den neuen EU-Ländern am Beispiel der Slowakei

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Aus der Solidarność-Bewegung der 1980iger Jahre entsprangen 23 zuordenbare politische Parteien. Die Handschrift der Gewerkschaft ist in der heutigen polnischen Politik immer noch erkennbar. Viele mittel- und osteuropäische Länder zeigen ähnliche gewerkschaftliche Entwicklungen. Am Beispiel der Slowakei wurde einen Abend lang diskutiert, welche Licht- und Schattenseiten die Gewerkschaften dort zeigen. Zur Diskussion luden das Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien gemeinsam mit dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Grünen Bildungswerkstatt Wien ein.

Wir verändern das Klima. Klima verändert die Welt

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Wie Mobilität das Klima beeinflussen kann, wussten die TeilnehmerInnen des Symposiums EuroEnviro schon. Dass der Klimawandel aber auch auf unsere Mobilität und die gesamte Ökonomie zurückwirkt, ließ die StudentInnen im Hörsaal der Universität für Bodenkultur aufhorchen. Am 2. Tag der europaweiten Veranstaltung zu Umwelt in Wien erläuterte Prof.in Helga Kromp-Kolb die Zusammenhänge zwischen Mobilität, erhöhtem CO2-Ausstoß und politischem wie individuellem Handlungsbedarf.

Wem gehört die Welt? Commons für ein gutes Leben

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Zur Zeit erlebt ein Thema, dessen Grundidee Jahrhunderte alt ist, eine Renaissance in der gesellschaftlichen Diskussion und politischen Auseinandersetzung: die Debatte um so genannte Commons, im Deutschen oft mit Allmende oder Gemeingüter übersetzt.

Neue Landnahme, Agrobusiness und Ernährungssicherheit – Konflikte um die Ressource Land

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Bericht über eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Wien, der Grünen Bildungswerkstatt Wien, AgrarAttac, der Dreikönigsaktion, FIAN, Greenpeace, ÖBV-Vía Campesina und Südwind am 27.05.2010 an der Universität Wien.

Politik & Ökonomie | Markus Wissen | 06/2010 mehr lesen »

Ein Virus namens Auto...

article_612_fotolia_6344433_xs_120.jpg ...dominiert unser Gehirn, sagte der Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher. Im Rahmen der Tagung „EuroEnviro“ am 14. Mai in Wien entlarvte er die Mythen, auf denen die derzeitige Verkehrsplanung basiert.
Ökologie | Eva Wimmer | 05/2010 mehr lesen »

Sie nennen es "Assoziierung"

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Unter dem Namen „Assoziierungsabkommen“ werden zwischen der EU und mehreren lateinamerikanischen Staaten im Augenblick Freihandelsverträge abgeschlossen. Warum sie diesen Namen nicht verdienen, wie der Widerstand dagegen aussieht und welche Alternativen es zu Freihandelsabkommen gibt, wurde in einer Veranstaltung am 10. Mai 2010 im Afro-Asiatischen Institut in Wien diskutiert.

Solidarische Ökonomie - ein Kind der Not?

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Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen werden nahezu täglich in den Medien diskutiert und Reformen vorgestellt, die die 'geschädigte Wirtschaft' wieder zum Laufen bringen sollen. Die Frage nach einer alternativen Arbeits- und Lebensweise und nach Konzepten, die nicht auf der Verwertungslogik einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung aufbauen, blieb jedoch im öffentlichen Diskurs nur marginal besprochen. Die Solidarische Ökonomie bietet hier Anknüpfungspunkte und greift Beispiele einer „anderen Art des Wirtschaftens“ auf.

Halbinsel gegen den Strom

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Mit dem Titel „Halbinseln gegen den Strom“ lud Attac Österreich am 17. Mai 2010 zum dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Krise ohne Ende – oder: Auswege aus der globalen Konkurrenzwirtschaft“ ins Depot ein. Friederike Habermann, Ökonomin und Autorin, stellte unterschiedlichste Projekte vor, die vor allem eines verbindet: der Versuch, Alternativen zu einer kapitalistischen Tausch- und Verwertungslogik zu leben.



Aktuelle Termine

13.03.2012 | Ökonomisierung der Sorgearbeit – fürsorgliche Praxis. Konflikte um nachhaltige Gesellschaftsentwicklung

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Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus

Ein Nachdenken über die heutige Situation ist bitter notwendig: Das zeigen nicht nur das Massaker von Norwegen und der rechtsextreme Terrorismus in Deutschland, sondern auch der dramatische Anstieg rechtsextremer Aktivitäten in Österreich. Allein im vergangenen Jahr sind in Österreich mehr als 1.000 Anzeigen wegen rechtsextremer Straftaten registriert worden. Diese Entwicklung ist alarmierend. Informationen zu Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus finden sie hier: www.jetztzeichensetzen.at

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Programm Herbst 2011

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Ein gutes Leben für alle!

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Datenbank politischer Lieder

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