Migrant*innen erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren – aber wie?
Welcher Maßnahmen bedarf es, um Menschen mit Migrationshintergrund erfolgreich in den heimischen Arbeitsmarkt zu integrieren? Diese und andere Fragen wurden am 13. Dezember 2011 im Rahmen der Veranstaltung "Berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund - Initiativen aus Deutschland und Wien" des Beratungszentrums für Migranten und Migrantinnen behandelt.
Foto: Lisa Jochmann
Die Selbstverwaltung lebe hoch!
Der serbische Staat privatisiert(e) Staatsbetriebe ohne Augenzwinkern. Die Nachteile, die sich dabei für die Volkswirtschaft und die Arbeiter*innenrechte ergeben, werden ignoriert. Serbische Arbeiter sprachen daher am Samstag, den 19. November, über Selbstverwaltung als alternatives Firmenmodell.
Feministische Blicke auf die Wirtschaft.
Als Auftakt einer vierteiligen Workshop-Reihe "Feministische Blicke auf die Wirtschaft" startete der erste Teil am 8.Oktober unter dem Motto "Verantwortungsvolles, nachhaltiges Wirtschaften - Frauen entwickeln". Dabei wurde unter anderem diskutiert, wie die Zyklen der Natur für Projekte genutzt werden können und welche Rolle Frauen in der heutigen Wirtschaft einnehmen.
China: Arbeiterrechte oder “Konkurrenz über alles”?
Ob Ost, ob West, überall eine "verfahrene Situation". Die Tagung "Workers Struggles" im Wiener Renner Institut schloss mit kritischen Analysen zur Lage.
Aussichten auf einen „Frühling der chinesischen Arbeiterschaft”?
Aufstände der Arbeiterschaft und Streiks nehmen in China seit Jahren zu. Die Konferenz „Workers Struggles – From East to West“ in Wien widmete sich in einer Bestandsaufnahme der Situation.
Sorge - Arbeit am guten Leben
Grundeinkommen als Baustein emanzipatorischer Sozialpolitik.
Im Rahmen der 4. Internationalen Woche des Grundeinkommens unterhielten sich am 21.9.2011 Aktivist*innen aus Deutschland, Italien, der Schweiz und Österreich über das emanzipatorische Potenzial des Bedingungslosen Grundeinkommens. Auch über den Status quo der Diskussion in den Nachbarländern wurde informiert.
Biolandwirtschaft = Bäuerliche Landwirtschaft?
Auf den ersten Blick scheint ja meistens alles klar zu sein. Natürlich ist Biolandwirtschaft bäuerliche Landwirtschaft. Was soll also das Fragezeichen im Titel?
Gleiche Rechte am Bauernhof?!
„Es ist unsere unermüdliche Aufgabe, von Grund auf an einem Gesellschaftsmodell zu arbeiten, in dem alle Menschen, Männer und Frauen, jegliche Gewalt in allen Formen überwinden: ökonomische, soziale, physische, psychische, sexuelle und ökologische Gewalt. Wir müssen sicherstellen, dass unser Modell KEINE Toleranz gegenüber Gewalt zeigt.“
Aktionstag - 1 Jahr Mindestsicherung.
Am 15. September reflektierten Betroffene lautstark über 1 Jahr Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS). Protestierende Aktivist*innen informierten an Wiens belebten Plätzen, vor Sozialzentren und AMS über BMS-Hürden und Barrieren. Vor der MA 40 Zentrale (Soziales) errichteten sie öffentlichkeitswirksam eine "Mindestsicherungs-Barriere" in Mauerform.
Grüne Sommerakademie 2011 in Goldegg, Salzburg
Das Leitthema der diesjährigen Sommerakademie von 25. - 28. August war "Ein gutes Leben! Für alle?" und bot Bildungs- und Erlebnisraum für Vorträge, Diskussionen und Workshops. Der Schwerpunkt des inhaltlichen Teils lag im Bereich der ökosozialen Politik und Wirtschaft, inklusive der Vorstellung eines alternativen Wirtschaftsmodells, während sich die Praxisbeispiele auf die vier Bereiche Ernährung, Kleidung, Wohnen und Arbeiten konzentrierten.
Super Markt?
Warum Supermärkte nicht so super sind, wie sie heißen.
Wer denkt bei einer hektischen Einkaufstour daran, dass Supermärkte eine zentrale Schnittstelle im globalen Lebensmittelsystem sind? Wer denkt dabei an ihre Rolle in der gegenwärtigen Ernährungs-, Energie-, Klima-, und Wirtschaftskrise?
Quo vadis, Pension?
Das Pensionssystem steht vor dem Kollaps. Schon wieder. Heißt es. Die gute Nachricht: Wir brauchen uns trotzdem nicht fürchten. Auch 2050 werden wir noch alle eine Pension kassieren.
„MayDay!“ ist mehr als nur ein Tag
Heuer fand am 1. Mai wieder eine MayDay!-Parade in Wien statt. Bunt, vielfältig, kreativ und immer wieder laut und wütend. Die MayDay!-Parade ist kein Trauermarsch. Tanzen und Aktionismus gehören genauso zur Parade wie Kritik, Protest und Widerstand.
Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft
Anlässlich seines 10-jährigen Bestandsjubiläums lud der gemeinnützige Arbeitskräfteüberlasser, Job-TransFair, am 3. Mai 2011 zum Symposium „Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft“ ins Novomatic Forum in Wien. Univ.Prof. DDr. Nikolaus Dimmel [1] und Prof. Dr. Frithjof Bergmann [2] (siehe Bild) sorgten für spannende Beiträge.
Gute Arbeit – Gutes Leben?
Längere Arbeitszeiten, Abbau betrieblicher Mitbestimmungsmöglichkeiten und Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen – ist unter diesen Bedingungen ein „Gutes Leben“ möglich?
„Es gibt keine Garantie der Nichtsdiskriminierung bei Commons“
Das neoliberale Wirtschaftssystem hat sich selbst überholt, allerdings ohne, dass sich Alternativen haben durchsetzen können. Ein Ansatz, um diese Lücke zu schließen, sind sog. Commons/Gemeingüter, die auf eine gemeinsame kooperative Verwaltung und Organisation von Gütern basieren. Sind diese jedoch vor Diskriminierung gefeit?
Solidarökonomie als Alternative?
Was Wirtschaftsdemokratie ist und wie sie im großen Rahmen funktionieren kann, wurde am 8. April mit Markus Auinger, Roberta Lichtenecker, Johannes Jäger, sowie den Teilnehmenden des Workshops “Solidarökonomie” in der Grünen Bildungswerkstatt Wien diskutiert.
It's a tetris-life. Leben in Zeiten der Prekarisierung.
Was vor einigen Jahren noch als „Flexibilisierung der Arbeit“ gepriesen wurde, entpuppt sich heute zusehends als Prekarisierung. Ein Phänomen, bezeichnet nach dem französischen Wort „precaire“, das „unsicher“, „auf Bitten gewährt“ bedeutet. Charakteristisch ist der Verlust planbarer Perspektiven auf Grund unsicherer Arbeitsverhältnisse. „MayDay!“, rufen deshalb die DemonstrantInnen, die seit 2001 auf Prekarisierung aufmerksam machen. Sie fordern: „Ein gutes Leben für alle!“
Betrieb, Bezirk, Budget – Mitbestimmung auf allen Ebenen
Wie viel Partizipation braucht Demokratie? Ist das Kreuzerl am Wahlzettel alles, das Demokratie ausmacht? Ist Vorsicht geboten beim Etikett „Demokratie?“
Zwischen Anpassung und Widerstand: Der Arbeitsalltag von Hausarbeiterinnen in Brasilien
Schlechte Entlohnung, unbezahlte Überstunden und fehlende Sozialversicherung: Das ist der Lebensalltag vieler brasilianischer Frauen, die als Hausarbeiterinnen ihr Geld verdienen müssen.
Johanna Neuhauser beleuchtet in ihrem Buch den Arbeitsalltag jener Frauen, die zwischen Anpassung und Widerstand leben.
Studieren im Prekariat - Ausschluss Basta!
In elf Sprachen wurde auf Flyern zum transnationalen MigrantInnenstreik am 1. März aufgerufen. Das Prekär Café hat aus diesem Anlass das Arbeitsleben von Studentinnen aus Drittstaaten in Wien thematisiert.
"Um die Gleichbehandlung von Frauen in Unternehmen voranzutreiben, braucht es irgendeine Form von Erpressung.“
Am 20. Jänner 2011 wurde im Nationalrat die Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes beschlossen. Die Grüne Bildungswerkstatt nahm das am 10. Februar 2011 zum Anlass, Mag.a Sandra Konstatzky, Anwältin für Gleichbehandlungsfragen, zu einer Diskussion am ökonomischen Kaminfeuer einzuladen. Fritz Kofler hat mit ihr über Quoten, Männerseilschaften und den Wert der Arbeit gesprochen.
Der Betriebsrat und die Wirklichkeit.
„Den Managern ist es egal, ob hinter ihnen die Bude einstürzt“ - Betriebsratsrealitäten in Zeiten der Globalisierung: Ein Buch über Macht, Ohnmacht und neue Perspektiven auf die Beziehungen zwischen BetriebsrätInnen, ArbeitnehmerInnen, Gewerkschaften und ArbeitgeberInnen.
Wirtschaftsdemokratie. Eine Einführung.
Wirtschaftsdemokratie als gesamtgesellschaftliches Konzept (2)
Peter Ulrich Lehner leistete im Workshop "Wirtschaftsdemokratisierung als gesamtgesellschaftliches Konzept" bei der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ am 16.10.2010 im Renner-Institut einen grundlegenden Beitrag zum Konzept der Wirtschaftsdemokratie. Hier kann der Vortrag in voller Länge heruntergeladen werden.
Besetzte Betriebe was nun?
Im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?" wurde ein Workshop zu Betriebsbesetzungen angeboten. AktivistInnen aus der Schweiz und Serbien teilten ihre Erfahrungen aus besetzten Betrieben.
Das Agrarpolitische Sommerspektakel, Teil 3
Vorsicht Lebensgefahr: Butter aus dem Holzfass! Ein Gruppe Studierender aus Wien zieht mit Traktor, Theaterwagen und Fahrrädern durch Oberösterreich und bietet Spektakuläres zur Frage was wir 2020 essen werden. Ein Erlebnisbericht in drei Teilen.
Wirtschaftsdemokratie als Gestaltungsraum aktiver Partizipation
Im Anschluss an das Auftaktpodium der Tagung "Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?" vom 16.10.2010 wurde unter anderem der Workshop "Wirtschaftsdemokratisierung als gesamtgesellschaftliches Konzept" angeboten.
Gewerkschaften schließen neue Allianzen.
"Wollen Arbeitnehmer*innen überhaupt in ihren Betrieben mitbestimmen?" Das Podium der Wirtschaftsdemokratie-Tagung gab dem Workshop zu Gewerkschaften und Wirtschaftsdemokratie einiges zu diskutieren. Es zeigte sich, dass es sehr wohl engagierte Personen gibt, die ihr Recht auf Mitbestimmung einfordern.
Geht’s der Gewerkschaft gut, geht’s uns allen...?
Welche Rolle haben Gewerkschaften aktuell? Können in der Wirtschaftskrise neue Möglichkeiten für Gewerkschaften in Richtung einer Demokratisierung der Wirtschaft eröffnet werden? Ein Workshop im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ geht diesen Fragen nach.
Wirtschaftsdemokratie als gesamtgesellschaftliches Konzept
Was hat Wirtschaft mit Demokratie zu tun? Und was steckt hinter dem Begriff Wirtschaftsdemokratie? Die Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ geht u.a. diesen Fragen in Podiumsdiskussionen und einem Workshop nach. Ein Überblick zum Thema.
Demokratische Planung und Solidarische Ökonomie
Gibt es eine Perspektive demokratischer Gesellschaftsplanung und solidarischer Ökonomie für das 21. Jahrhundert nach den bisherigen Erfahrungen mit Kommunismus und Sozialdemokratie? Der Themenschwerpunkt der diesjährigen Tagung des Instituts für kritische Theorie Berlin nahm sich dieser Frage an.
Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?
Ist die Demokratisierung der Wirtschaft angesichts gravierender aktueller Krisen ein Luxusthema? Oder besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen der Wirtschaftskrise und Entdemokratisierungsprozessen? Am 24. Juni 2010 fand die Auftaktveranstaltung zur zweitägigen Reihe „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ statt. Dort wurden Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen einer demokratischen Ordnung der Wirtschaft diskutiert.
Die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus
„Wer gegen den Kapitalismus ist, ist für den Kommunismus“, lautet eine allzu oft geäußerte These. Dass aber Kommunismus keinesfalls die einzige Alternative zu Kapitalismus ist, zeigt Christian Felber, Mitbegründer von Attac-Österreich, Buchautor, freier Publizist und Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er entwickelte das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie als „Wirtschaftsmodell mit Zukunft“. Möglicherweise das Wirtschaftsmodell der Zukunft.
Generation Ehrenamt
Das Thema "Ehrenamtliche Arbeit" stand im Mittelpunkt der letzten vor dem Sommer stattfindenden Veranstaltung der IGS-Bildungsreihe. Unter dem Titel „Ehrenamtliche Arbeit. Wie viel Ehre, wie viel Amt, wie viel Arbeit?“ diskutierten die grüne Nationalratsabgeordnete Mag.a Daniela Musiol, Familien- und Verfassungssprecherin der Grünen, und Mag. Martin Oberbauer vom Wiener Hilfswerk gemeinsam mit den - trotz hochsommerlicher Temperaturen - anwesenden Teilnehmerinnen.
Demokratisierungs- und Transformationsprozesse in den neuen EU-Ländern am Beispiel der Slowakei
Aus der Solidarność-Bewegung der 1980iger Jahre entsprangen 23 zuordenbare politische Parteien. Die Handschrift der Gewerkschaft ist in der heutigen polnischen Politik immer noch erkennbar. Viele mittel- und osteuropäische Länder zeigen ähnliche gewerkschaftliche Entwicklungen. Am Beispiel der Slowakei wurde einen Abend lang diskutiert, welche Licht- und Schattenseiten die Gewerkschaften dort zeigen. Zur Diskussion luden das Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien gemeinsam mit dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Grünen Bildungswerkstatt Wien ein.
Wem gehört die Welt? Commons für ein gutes Leben
Zur Zeit erlebt ein Thema, dessen Grundidee Jahrhunderte alt ist, eine Renaissance in der gesellschaftlichen Diskussion und politischen Auseinandersetzung: die Debatte um so genannte Commons, im Deutschen oft mit Allmende oder Gemeingüter übersetzt.
Solidarische Ökonomie - ein Kind der Not?
Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen werden nahezu täglich in den Medien diskutiert und Reformen vorgestellt, die die 'geschädigte Wirtschaft' wieder zum Laufen bringen sollen. Die Frage nach einer alternativen Arbeits- und Lebensweise und nach Konzepten, die nicht auf der Verwertungslogik einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung aufbauen, blieb jedoch im öffentlichen Diskurs nur marginal besprochen. Die Solidarische Ökonomie bietet hier Anknüpfungspunkte und greift Beispiele einer „anderen Art des Wirtschaftens“ auf.
Halbinsel gegen den Strom
Mit dem Titel „Halbinseln gegen den Strom“ lud Attac Österreich am 17. Mai 2010 zum dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Krise ohne Ende – oder: Auswege aus der globalen Konkurrenzwirtschaft“ ins Depot ein. Friederike Habermann, Ökonomin und Autorin, stellte unterschiedlichste Projekte vor, die vor allem eines verbindet: der Versuch, Alternativen zu einer kapitalistischen Tausch- und Verwertungslogik zu leben.
Die Gemeinsame Agrarpolitik in Europa - Auswirkungen und Alternativen
Scharfe Kritik wurde am 11. Mai 2010 an der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) geübt. Walter Gössinger, Entwicklungsreferent der ÖH-BOKU, veranstaltete eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Auswirkungen der GAP auf die Länder des Südens“. Neben den Auswirkungen wurden auch alternative Gestaltungsmöglichkeiten der GAP diskutiert.
SanitäterInnen auf die Unis
Überlegungen zur hochschulpolitischen Auseinandersetzung in Österreich und warum eine Durchflutung der Hochschulen mit Demokratie notwendig ist. Ein Kommentar von Philip Taucher.
Neue Grüne Revolution in Afrika?
Kann durch technologische Landwirtschaft und Weltagrarhandel Hunger in Afrika bekämpft werden? Oder werden im Zuge der so genannten neuen Grünen Revolution neue Abhängigkeitsverhältnisse geschaffen bzw. vertieft und ökologische Zerstörungen weiter vorangetrieben? Welche Alternativen wären möglich? Diesen und weiteren Fragen gingen am 14. April Dr. Petra Gruber, Dr. Michael Hauser und Dr. Uwe Hoering in einer Dialogrunde, organisiert vom Institut für Friede-Umwelt-Entwicklung, in der Julius-Raab-Stiftung nach.
Eine andere Wirtschaft ist möglich!
Mit dem Titel „Bewusstsein, Solidarität, Demokratie“ setzte die GBW-Wien am 14. April 2010 ihre Bildungsreihe Schöne neue Arbeitswelt mit dem Referenten Paul Kolm fort. Kolm ist freiberuflicher Gesellschaftswissenschaftler und langjähriger Mitarbeiter der Gewerkschaft der Angestellten.
Ein Aufstand wär' gut
Die Krise der Lehrausbildung wie des Bildungssystems insgesamt machen es notwendig, auch darüber nachzudenken, wer in Österreich Politik gestaltet.
Ein Kommentar von Philip Taucher
Die Kinder vom AMS
Die Jugendarbeitslosigkeit steigt, Lehrstellen gibt es kaum. Am Arbeitsmarktservice Jugendliche in Wien stehen die Jugendlichen an, um doch noch auf den abfahrenden Zug aufzuspringen. Ein Bericht.
Leistungslohn - Eine gerechte Verteilung?
Im Rahmen der Bildungsreihe Schöne neue Arbeitswelt referierte Paul Kolm unter dem Titel „Leistung – Lohn – Leistungslohn“ und gab einen Überblick über das Leistungsprinzip und den damit verbundenen Leistungskonflikt, verschiedene Entgeltsysteme sowie die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Chancen und Risiken. Paul Kolm, freiberuflicher Gesellschaftswissenschaftler, war langjähriger Mitarbeiter der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPa-djp).
Copyright im Internetzeitalter - quo vadis?
Die Diskussion scheint festgefahren. „Illegale Downloads ruinieren die Musikindustrie“, meinen die einen. „InternetuserInnen sind keine VerbrecherInnen“, sagen die anderen. Abseits vom polemischen Schlagabtausch wurde am 11. Dezember 2009 zur sachlichen Debatte am Round Table geladen. Europaabgeordnete Eva Lichtenberger führte Praktiker aus der Wirtschaft und Spezialisten aus dem Netz zusammen, um zukunftsfähige Copyrightlösungen für das Internet zu erarbeiten.
Mit Blumen für Menschenrechte
“Florierende Geschäfte” werden mit Blumenplantagen in Simbabwe gemacht. „Florierende Geschäfte in Simbabwe“ war auch der Titel einer Veranstaltung, bei der zwei simbabwische Frauen von den miserablen Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen berichteten. Die Menschenrechtsorganisation FIAN hatte am 4. Februar in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien und dem Depot zu dem Diskussionsabend ins Wiener Depot eingeladen und stellte dort unter anderem ihre Fair Flower Kampagne „Mit Blumen für Menschenrechte“ vor.
Das Versprechen der Prekarität





