Reihe Mobilität in Wien: Visionen und Realpolitik.
Das Auto ist die heilige Kuh vieler Wiener*innen. Den Verkehr zu Gunsten der Lebensqualität einzuschränken, wird vehement abgewehrt, obwohl letztlich alle davon profitieren würden.
Biolandwirtschaft = Bäuerliche Landwirtschaft?
Auf den ersten Blick scheint ja meistens alles klar zu sein. Natürlich ist Biolandwirtschaft bäuerliche Landwirtschaft. Was soll also das Fragezeichen im Titel?
More than just gaps in the GAP
Wenn es um die gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) geht, ist ein "weiter wie bisher" keine Option. Statt Lücken auszubessern braucht es vielmehr eine grundlegende Veränderung bei der GAP-Reform 2013.
Ernährungssouveränität: Globalize Struggle! Globalize Hope!
Machen wir ein kleines Gedankenexperiment: Stellen wir uns vor, wir haben eine Glaskugel vor uns, die uns über einen Zauber ermöglicht, die konkreten Geschichten zu sehen, die in Lebensmitteln enthalten sind. Nicht nur die abstrakten wie "Lebensmittelkilometer" oder auch den "ökologischen Fußabdruck", obwohl die auch sehr wichtig sind. Nein, die wirkliche Geschichte der Dinge.
...und in der Stadt?
Warum Ernährungssouveränität und das Recht auf Stadt zusammengehören
Stadtbewohner*innen werden in Bezug auf Ernährung oft nur als Konsument*innen wahrgenommen. Ernährungssouveränität in der Stadt hängt dann von verschiedenen Faktoren ab. Von ausreichendem Einkommen, von der Erreichbarkeit der Geschäfte, von der Mobilität und von der angebotenen Auswahl an Nahrungsmitteln.
Kleinbäuer*innen ernähren die Welt
Kleinbäuerliche Landwirtschaft ist nicht nur nachhaltiger, sondern oft auch produktiver als agroindustrielle Massenproduktion. Damit aber auch in Zukunft Bäuer*innen (und nicht Konzerne) die Welt ernähren, muss Ernährungssouveränität an die Stelle des Freihandelsdogmas treten.
Lebensraum Stadt
75 Prozent der Europäer*innen leben in Städten. Intelligente Planung dieser Zentren kann unseren Kontinent nachhaltig gestalten und neue Lebensqualität bescheren.
UMWELTTAGgespräche ´11: Chemie und Umweltschutz – ein Widerspruch?
Diese Frage stellten die UNO und das Lebensministerium gemeinsam mit dem Verband "Die Umweltberatung" beim Symposium des Internationalen Jahres der Chemie im Vienna International Center (VIC) am 07. Juni.
Ökoregion Kaindorf - Klimaneutralität ist oberstes Ziel!
Die Ökoregion wurde 2007 von engagierten Einwohner*innen der Gemeinden Dienersdorf, Ebersdorf, Hartl, Hofkirchen, Kaindorf und Tiefenbach des steiermärkischen Bezirks Hartberg als Verein gegründet. Durch eine ökologische Kreislaufwirtschaft wird die Region weitestgehend mit erneuerbarer Energie versorgt, um schließlich CO²-Neutralität zu erzielen.
"Land am Strome": Atomausstieg und Energiewende jetzt!
In Deutschland wird über den „Doch-wieder-Atomausstieg“ diskutiert. In Österreich kündigen Politiker eine Ökostrom-Novelle an. Weltweit steigen die Ölpreise. Werden sich saubere Energien, gewonnen aus Wind-, Solar-, Wasserkraft und Biomasse, endgültig durchsetzen?
Vermisstenanzeige. Wo sind unsere Commons?
In den letzten Jahren sind sie still und heimlich weniger geworden: unsere Commons. Was passiert mit ihnen? Warum müssen wir immer tiefer in unsere Taschen greifen? Warum werden Wälder eingezäunt, warum Parks nachts abgesperrt? Und warum gibt es immer mehr Überwachungskameras?
Der Workshop am 31.3.2011 in der Grünen Bildungswerkstatt Wien mit Brigitte Kratzwald* wirft viele Fragen auf. Vor allem an uns selbst: Wieso fällt es uns immer schwerer, miteinander zu teilen? Warum horten wir so viel Unsinn? Welche Rechte haben wir als BürgerInnen und warum nutzen wir diese kaum?
Der Super-GAU von Japan oder 60 Jahre Lügen.
„Duck and cover!“ („Duck und bedeck dich!“) so empfahl die US Army - von Gesang untermalt - in Spots während der Fünfzigerjahre ihren Landsleuten im Fall eines Atomschlags für das Überleben zu sorgen. Herbert Springer fasst zusammen.
Klimafinanzierung - der große Schwindel?
„Wer zahlt, wer zahlt drauf – Finanzierungsmodelle am Prüfstand“: Im Vorfeld der internationalen Klimakonferenz in Cancún initiierten Judith Schwentner und die Grüne Bildungswerkstatt am 25.11.2010 im Zentrum für internationale Entwicklung eine Podiumsdiskussion mit Liane Schalatek und Oscar Reyes.
Das Agrarpolitische Sommerspektakel, Teil 3
Vorsicht Lebensgefahr: Butter aus dem Holzfass! Ein Gruppe Studierender aus Wien zieht mit Traktor, Theaterwagen und Fahrrädern durch Oberösterreich und bietet Spektakuläres zur Frage was wir 2020 essen werden. Ein Erlebnisbericht in drei Teilen.
Geraubte Ernte, geraubte Zukunft
925 Millionen Menschen sind im Jahr 2010 von Hunger betroffen, das ist etwa jeder siebte Mensch. Das Schikaneder Kino in Wien präsentierte von 7. bis 10. Oktober die Filmtage „Hunger. Macht. Profite.4“ mit Dokumentarfilmen zur derzeitigen Welternährungssituation.
Das Agrarpolitische Sommerspektakel, Teil 2
Ein Gruppe Studierender aus Wien zieht mit Traktor, Theaterwagen und Fahrrädern durch Oberösterreich und bietet Spektakuläres zur Frage was wir 2020 essen werden. Ein Erlebnisbericht in drei Teilen.
Das Agrarpolitische Sommerspektakel, Teil 1
Ein Gruppe Studierender aus Wien zieht mit Traktor, Theaterwagen und Fahrrädern durch Oberösterreich und bietet Spektakuläres zur Frage was wir 2020 essen werden. Ein Erlebnisbericht in drei Teilen.
Klimapolitik: Von der Symptom- zur Ursachenbekämpfung?
Bereits heute leiden die Länder des globalen Südens massiv unter den Folgen des Klimawandels. Investitionen in Anpassungsmaßnahme sind unerlässlich. Gleichzeitig muss bei den Ursachen angesetzt werden. Möglichkeiten und Schwierigkeiten hierbei waren Gegenstand des Werkstattgespräches der Grüne Bildungswerkstatt am 28.9.2010 im Palais Epstein.
Wie messen wir das gute Leben ?
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sagt wenig über die Lebensqualität der Menschen aus. Es bedarf also neuer Indikatoren, um Wohlstand und Lebensqualität der Menschen zu messen. An Vorschlägen mangelt es nicht.
Die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus
„Wer gegen den Kapitalismus ist, ist für den Kommunismus“, lautet eine allzu oft geäußerte These. Dass aber Kommunismus keinesfalls die einzige Alternative zu Kapitalismus ist, zeigt Christian Felber, Mitbegründer von Attac-Österreich, Buchautor, freier Publizist und Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er entwickelte das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie als „Wirtschaftsmodell mit Zukunft“. Möglicherweise das Wirtschaftsmodell der Zukunft.
Wir verändern das Klima. Klima verändert die Welt
Wie Mobilität das Klima beeinflussen kann, wussten die TeilnehmerInnen des Symposiums EuroEnviro schon. Dass der Klimawandel aber auch auf unsere Mobilität und die gesamte Ökonomie zurückwirkt, ließ die StudentInnen im Hörsaal der Universität für Bodenkultur aufhorchen. Am 2. Tag der europaweiten Veranstaltung zu Umwelt in Wien erläuterte Prof.in Helga Kromp-Kolb die Zusammenhänge zwischen Mobilität, erhöhtem CO2-Ausstoß und politischem wie individuellem Handlungsbedarf.
Radeln - nicht nur für die Gesundheit
Dr. Klaus Renoldner ist mit dem Klapprad aus Neupölla, Niederösterreich, zu seinem Vortrag gekommen. Für ihn gibt es keinen Grund auf dieses Transportmittel zu verzichten. Wenn er weitere Wegstrecken zurücklegen muss, packt er es kurzerhand in den Zug. Im Rahmen des internationalen Symposiums EuroEnviro 2010 (13.5. bis 15.5.) in Wien erklärte der Mediziner, warum es für die Umwelt und für uns besser ist, unsere Lebensweise radikal zu ändern.
Neue Landnahme, Agrobusiness und Ernährungssicherheit – Konflikte um die Ressource Land
Bericht über eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Wien, der Grünen Bildungswerkstatt Wien, AgrarAttac, der Dreikönigsaktion, FIAN, Greenpeace, ÖBV-Vía Campesina und Südwind am 27.05.2010 an der Universität Wien.
Ein Virus namens Auto...
...dominiert unser Gehirn, sagte der Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher. Im Rahmen der Tagung „EuroEnviro“ am 14. Mai in Wien entlarvte er die Mythen, auf denen die derzeitige Verkehrsplanung basiert.
Die Gemeinsame Agrarpolitik in Europa - Auswirkungen und Alternativen
Scharfe Kritik wurde am 11. Mai 2010 an der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) geübt. Walter Gössinger, Entwicklungsreferent der ÖH-BOKU, veranstaltete eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Auswirkungen der GAP auf die Länder des Südens“. Neben den Auswirkungen wurden auch alternative Gestaltungsmöglichkeiten der GAP diskutiert.
Neue Grüne Revolution in Afrika?
Kann durch technologische Landwirtschaft und Weltagrarhandel Hunger in Afrika bekämpft werden? Oder werden im Zuge der so genannten neuen Grünen Revolution neue Abhängigkeitsverhältnisse geschaffen bzw. vertieft und ökologische Zerstörungen weiter vorangetrieben? Welche Alternativen wären möglich? Diesen und weiteren Fragen gingen am 14. April Dr. Petra Gruber, Dr. Michael Hauser und Dr. Uwe Hoering in einer Dialogrunde, organisiert vom Institut für Friede-Umwelt-Entwicklung, in der Julius-Raab-Stiftung nach.
Ein gutes Leben für alle!
Was braucht es, um gut zu leben? Im Angelibad, am Ufer der Alten Donau sitzend, scheint die Antwort einfach: Aufs Wasser schauen, nette Gesellschaft genießen, ein Buch lesen oder einfach die Wärme und das Licht aufsaugen. Gut leben heißt, den Augenblick genießen, Zeit haben, mit der Seele baumeln, mit Freunden plaudern, tanzen und feiern. Es heißt aber auch, eigene vier Wände haben, in die ich mich zurückziehen kann, und Parks, Kaffeehäuser, Kinos und Einkaufsstraßen, wo ich flanieren, schauen, kaufen, riechen und schmecken kann.
Grüne Visionen für Ungarn
Politik kann auch anders sein – das ist der Name einer ungarischen Partei, die zwei Jahre nach ihrer Gründung bei den Europawahlen 2009 auf Anhieb 2,64 % der Stimmen erreichte. Peter Rauschenberger, ein Mitbegründer der Partei, erzählte bei einem Gespräch in Wien, welche Hürden und Herausforderungen damit verbunden sind.
Umweltverschmutzung staatlich gefördert? Nicht nur in Ungarn
Dass der Weg zu einer grünen Marktwirtschaft mit Hürden gepflastert ist, zeigt das Beispiel der Nichtregierungsorganisation (NGO) 'Clean Air Action Group' (CAAG) in Ungarn. Ihr Gründer und Präsident András Lukács sprach am 13.10.09 nicht nur über bisherige Erfolge, sondern auch über Probleme. Dass diese nicht vor der ungarischen Grenze Halt machen, bestätigte auch der Landessprecher der Grünen im Burgenland, Josko Vlasich.






