Kategorie: Thema :: Solidarität Seite: 1 2
Ein gutes Leben für alle!
Was braucht es, um gut zu leben? Im Angelibad, am Ufer der Alten Donau sitzend, scheint die Antwort einfach: Aufs Wasser schauen, nette Gesellschaft genießen, ein Buch lesen oder einfach die Wärme und das Licht aufsaugen. Gut leben heißt, den Augenblick genießen, Zeit haben, mit der Seele baumeln, mit Freunden plaudern, tanzen und feiern. Es heißt aber auch, eigene vier Wände haben, in die ich mich zurückziehen kann, und Parks, Kaffeehäuser, Kinos und Einkaufsstraßen, wo ich flanieren, schauen, kaufen, riechen und schmecken kann.
Eine andere Wirtschaft ist möglich!
Mit dem Titel „Bewusstsein, Solidarität, Demokratie“ setzte die GBW-Wien am 14. April 2010 ihre Bildungsreihe Schöne neue Arbeitswelt mit dem Referenten Paul Kolm fort. Kolm ist freiberuflicher Gesellschaftswissenschaftler und langjähriger Mitarbeiter der Gewerkschaft der Angestellten.
Ein Aufstand wär' gut
Die Krise der Lehrausbildung wie des Bildungssystems insgesamt machen es notwendig, auch darüber nachzudenken, wer in Österreich Politik gestaltet.
Ein Kommentar von Philip Taucher
Die Kinder vom AMS
Die Jugendarbeitslosigkeit steigt, Lehrstellen gibt es kaum. Am Arbeitsmarktservice Jugendliche in Wien stehen die Jugendlichen an, um doch noch auf den abfahrenden Zug aufzuspringen. Ein Bericht.
Im Schatten des Tafelberges...
…liegt Kapstadt, eine Stadt großer Unterschiede zwischen Arm und Reich, gefangen zwischen Auswirkungen der vergangenen Apartheid und der aktuellen kapitalistischen Postmoderne. Am Sonntag, den 11. April, war in Wien die Premiere des Dokumentarfilms „Im Schatten des Tafelberges“, der die Probleme der Armut in Südafrika seit der neoliberalen Umstrukturierung und aktuell im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2010 kritisch beleuchtet. Im Anschluss gab es eine Diskussion mit den ProduzentInnen und zwei der HauptprotagonistInnen des Films.
"Die Anforderungen an MigrantInnen sind sehr hoch"
Was heißt Migration? Wie kann die Forderung nach Integration gedeutet werden und an wen richtet sie sich? Welche Bedingungen finden MigrantInnen in Österreich vor? Dies sind einige der Fragen, die am 11. März 2010 beim zweiten Modul der von der Initiative Grüner SeniorInnen (IGS) und der GBW Wien organisierten Bildungsreihe diskutiert wurden. Als ReferentInnen waren Erdal Kalayci (Integrations- & Menschenrechtsreferent im Grünen Rathausklub sowie Autor) und Zerife Yatkin (Grüne Bezirksrätin im 17. Wiener Gemeindebezirk) eingeladen.
Bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia
Zwei Jahre lang wurde den BewohnerInnen eines Dorfes in Namibia ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgezahlt. Die Ergebnisse dieses Pilotprojektes wurden im Rahmen eines Workshops am 19. März 2010 präsentiert und liefern interessante Aspekte für die Debatte über ein bedingungsloses Grundeinkommen – auch in den Ländern des Globalen Nordens.
"Wessen Bildung? Uns're Bildung!"
So schallte es am Donnerstag, den 11. März, durch Wien. Eine Großdemonstration diente als Auftakt für den internationalen Alternativ-Gipfel der Studierenden-Protestbewegung, der als Antwort auf den offiziellen Bologna-Gipfel der europäischen BildungsministerInnen organisiert wurde.
Honduras nach dem Putsch
Wie ist die aktuelle Situation und die Menschenrechtslage in Honduras nach dem Putsch? Zur Diskussionsveranstaltung mit honduranischen MenschenrechtsaktivistInnen und anschließendem Benefizkonzert lud der Verein ALBA-Austria gemeinsam mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien, FIAN, IGLA und Südwind am 6. März in die Initiativenräume im WUK.
Reichtum herrscht, wenn ihn alle erreicht haben
Mit dem Thema „Reichtum gerecht verteilen“ eröffneten die Initiative Grüner SeniorInnen und die Grüne Bildungswerkstatt Wien ihre gemeinsame Bildungsreihe für 2010. Margit Appel, Politologin und Mitarbeiterin der Katholischen Sozialakademie Österreich, ergründete die Verbindung von Gerechtigkeit und Reichtum, während David Ellensohn, Grüner Stadtrat in Wien, mögliche politische Antworten auf die dringende Frage nach der Bekämpfung von Armut suchte.
Freie Software oder Wenn die Logik des Wettbewerbs versagt
Die Gesellschaft kann von der Open Source-Gemeinschaft lernen. Sie kooperiert anstatt miteinander zu konkurrieren und erhöht so den Nutzen aller. Friedrich Kofler, Obmann der UBIT in der Wirtschaftskammer-Wien, zeigte in seinem zweiten Workshop "Open Source politisch: Was ist grün an LINUX?" am 17.02.2010 auf, dass Freie Software politisch ist und der österreichische Staat hier Handlungsbedarf hat.
Mit Blumen für Menschenrechte
“Florierende Geschäfte” werden mit Blumenplantagen in Simbabwe gemacht. „Florierende Geschäfte in Simbabwe“ war auch der Titel einer Veranstaltung, bei der zwei simbabwische Frauen von den miserablen Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen berichteten. Die Menschenrechtsorganisation FIAN hatte am 4. Februar in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien und dem Depot zu dem Diskussionsabend ins Wiener Depot eingeladen und stellte dort unter anderem ihre Fair Flower Kampagne „Mit Blumen für Menschenrechte“ vor.
(Un)Sichtbare Prekäre
Bericht des 3-tägigen Workshops und der Podiumsdiskussion mit dem Titel "(Un)Sichtbare Prekäre. Migrantische Subjektivität und Selbstorganisation von MigrantInnen innerhalb des europäischen Grenzregimes" am 21., 28. und 29. Jänner 2010 zu kritischer Migrationsforschung und antirassistischer Praxis.
Das Versprechen der Prekarität
„Wie zufrieden bist du mit deinem Job? Macht er dir Spass und lernst du etwas dabei? Verdienst du genügend Geld?“. Unter Anleitung von Arndt Neumann, einem Aktivisten des EuroMayDays Hamburg und der Bürogemeinschaft 9to5, wurden diese Fragen am 2. Februar im PrekärCafé kreativ bearbeitet.
JungwissenschafterInnen - eine ausgebeutete Generation?
Nicht nur Studierende protestieren derzeit. Auch junge WissenschafterInnen organisieren sich an den Universitäten und machen auf ihre prekären Arbeitsbedingungen aufmerksam. Doch aller Anfang ist schwer...
Bildung fängt im Kindergarten an
Im Rahmen des Kindergartengipfels am 12. Oktober 2009 wurde im Workshop „Kindergarten als Bildungseinrichtung ernst nehmen!“ gemeinsam mit Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, über die heutigen Herausforderungen und zukünftigen Entwicklungen in Kindergärten diskutiert.
Kindergärten zwischen Ressourcenmangel und Integrationsbemühungen
Der Workshop „Kindergärten als Ort der Integration“ mit Alev Korun, Nationalratsabgeordnete und Integrationssprecherin der Grünen, lockte viele interessierte TeilnehmerInnen zum ersten österreichischen Kindergartengipfel. Die Integration von Kindergartenkindern durch den Abbau sprachlicher Hürden, stand im Blickpunkt der Diskussion von Eltern und KindergartenpädagogInnen.
Wo bleiben die Gewerkschaften beim Kindergartenaufstand?
Das Verhältnis österreichischer Gewerkschaften zur Basis der KindergartenpädagogInnen und zur Situation in Kindergärten war wohl eines der kontroversiellsten Themen des vom Grünen Parlamentsclub im Palais Epstein veranstalteten Kindergartengipfels. Die Möglichkeit einer Diskussion mit den GewerkschafterInnen Christian Meidlinger von der GdG (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten), Martina Petzl-Bastecky von der KIV (Konsequente Interessensvertretung in der GDG) und Reinhard Bödenauer von der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten) traf bei KindergärtnerInnen als auch bei Eltern auf reges Interesse.
Wissen ist beliebig oft teilbar
Warum unterstützt der Staat den Aufbau von Monopolen? Friedrich Kofler, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie in der Wirtschaftskammer Wien (UBIT), gab verblüffende Antworten auf diese und viele weitere Fragen im Workshop "Was ist an Open Source Software grün?". Der Workshop am 15. September 2009 zeigte einige Parallelen zwischen realer und digitaler Welt.
Solidarisch gegen die Krise
Werden die Mittel zum Leben knapp, verschärfen sich die Auseinandersetzungen. Wie soziale Kämpfe in Zeiten der Wirtschaftskrise geführt werden können, diskutierten politische AktivistInnen und WissenschafterInnen am 6. Mai 2009 an der Universität Wien.
Grundwert selbstbestimmt: Zwischen neoliberaler Eigenverantwortung und gesamtgesellschaftlichem Emanzipationsanspruch
Der Grundwert „selbstbestimmt“ ist erst mit dem Grundsatzprogramm 2001 in das Ensemble Grüner Grundwerte aufgenommen worden. Stärker als bei den übrigen Grundwerten werden deren potentielle Konflikte mit der Selbstbestimmung immer noch heftig diskutiert. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe Grüne Grundwerte reflektierten daher knapp fünfzehn Interessierte gemeinsam mit der Wiener Politikwissenschaftlerin Karin Fischer und dem Grünen Nationalratsabgeordneten Wolfgang Zinggl über emanzipative Gehalte und mögliche Abgleitflächen des Begriffs.
Harry Potter und das Geheimnis der Politik
Ist die Politik verhext? Oder sind es die Politiker, die tricksen? Das Werkstattgespräch "Harry Potter und das Geheimnis der Politik" versuchte mit einem Hauch Magie der Frage nachzugehen, was an Joanne K. Rowlings Büchern politisch und an der Politik schleierhaft ist.
Grundwert solidarisch: Eine Politik der gemeinsamen Befähigung
Die Herauslösung von Solidarität aus seinen linken, emanzipativen Bedeutungsgehalten und die Rückeroberung als praktische Handlungsorientierung. Dokumentation der Veranstaltungsreihe Grüne Grundwerte.
"Solidarität befreit"
Der Staatssekretär für Solidarische Ökonomie im brasilianischen
Arbeitsministerium, Paul Singer, war am 21. November 2005 Gast der Kapitalismus-Kritik-Reihe der Grünen Bildungswerkstatt Wien.




