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Vermarktlichung der Pflege – ein Wandel zum Besseren?

article_863_haende_120.jpg "Der freie Markt sorgt immer für die effizientesten Ergebnisse" - dass dieser in Politik und Wirtschaft oft gehörte Ausspruch keinesfalls auf alle Bereiche zutrifft, zeigt deutlich das Beispiel der Pflege.

Land ist fruchtbar, Gold ist furchtbar.

article_862_gold_120.jpg ...die Aufschrift des Transparents bringt's auf den Punkt. Am 1. Dezember protestierten über 50 Aktivist*innen vor der rumänischen Botschaft in Wien gegen den Bau der größten Goldmine Europas. In ganz Europa fanden Aktionen gegen den Gold-Tagebau in Rosia Montana, Rumänien statt.

Wir bewachen unsere Häuser.

Landlose Bäuerinnen und Landreformprozesse in den Chars von Bangladesch.

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Im vorkolonialen Bengalen war es durchaus üblich, dass Raiyats (Kleinbäuer*innen) von einem Jahr bis zum nächsten nicht die gleichen Felder bewirtschafteten. Vieles änderte sich, als die Britische Ostindien-Kompanie im Jahr 1765 mit der Annahme der Diwani (das Recht, Steuern zu erheben und die zivile Gerichtsbarkeit auszuüben) zum Machtträger in Bengalen wurde.

Die Selbstverwaltung lebe hoch!

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Der serbische Staat privatisiert(e) Staatsbetriebe ohne Augenzwinkern. Die Nachteile, die sich dabei für die Volkswirtschaft und die Arbeiter*innenrechte ergeben, werden ignoriert. Serbische Arbeiter sprachen daher am Samstag, den 19. November, über Selbstverwaltung als alternatives Firmenmodell.


Stimmen gegen Armut.

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Am 9. November tagte im Wappensaal des Rathauses das Wiener Spendenparlament 2011. Rund 100 Stimmberechtigte entschieden über die Unterstützung von fünf Sozialprojekten.

Lehrlinge trainieren Zivilcourage.

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Was ist Zivilcourage? Wer kann Zivilcourage leisten? Und wie kann sie im konkreten Einzelfall aussehen? Diese und andere Fragen haben Lehrlinge des Floridsdorfer Lehrbetrieb Technologiezentrum (Jugend am Werk) am 7. November im Rahmen eines Zivilcourage-Trainings erarbeitet. Praktische Übungen, Theorie und Kurzfilme sorgten für Abwechslung und Spannung.

Lange Nacht der Empörung

Aufstände 2011

"Solange die Bankschalter noch geöffnet haben, ab und zu die Sonne scheint, die MA 48 noch unseren Mist holt, der 71er noch zum "Zenträu" fährt, das Gulasch noch nicht die Zehn-Euro-Schallmauer erreicht und die Klospülung funktioniert, ist man nicht gewillt, sich von warnenden Stimmen die gute Laune verderben zu lassen." (Aktionsradius Wien)

Grundeinkommen als Baustein emanzipatorischer Sozialpolitik.

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Im Rahmen der 4. Internationalen Woche des Grundeinkommens unterhielten sich am 21.9.2011 Aktivist*innen aus Deutschland, Italien, der Schweiz und Österreich über das emanzipatorische Potenzial des Bedingungslosen Grundeinkommens. Auch über den Status quo der Diskussion in den Nachbarländern wurde informiert.

Politik & Ökonomie | Augusta Dachs | 10/2011 mehr lesen »

Aktionstag - 1 Jahr Mindestsicherung.

article_836_mauer_120.jpg Am 15. September reflektierten Betroffene lautstark über 1 Jahr Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS). Protestierende Aktivist*innen informierten an Wiens belebten Plätzen, vor Sozialzentren und AMS über BMS-Hürden und Barrieren. Vor der MA 40 Zentrale (Soziales) errichteten sie öffentlichkeitswirksam eine "Mindestsicherungs-Barriere" in Mauerform.

„Paragraph (§) 278a – gemeint sind wir alle“

article_827_verlag_120.png Bei der Diskussionsveranstaltung am 8. September 2011 in der Hauptbücherei Wien war der "Terrorparagraph" 278(a) des Strafgesetzbuches zentrales Thema. Es diskutierten Christoph Mackinger (Politikwissenschafter sowie Angeklagter und Untersuchungshäftling im Tierrechtsaktivist*innen-Prozess), Birgit Pack (Historikerin mit Schwerpunkt Rassismus) und Sophie Uitz (Politikwissenschafterin, Juristin und solidarisierende Prozessbeobachterin). Lisa Mayr (Politikwissenschafterin und freie Journalistin) moderierte.

Zwischen Karotten, Widerstand und Autonomie

Die Beschreibung des Innenlebens einer Wiener Food-Coop. Was das ist, was sie kann und was sie nicht kann.

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Zwiebeln, Erdäpfel und Karotten im Holzregal links, daneben aufgestapelte Apfelsaft- und Weinflaschen. Geschäftig rechnen ein paar Leute etwas zusammen, wiegen den Dinkelreis ab und holen sich die Rohmilch aus dem Kühlschrank.

Sans Papiers – ohne Papiere keine Rechte?

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Bedroht von Abschiebung, Rassismus und Staatsgewalt existieren Sans Papiers1 - Menschen ohne Aufenthaltspapiere - unter prekären Verhältnissen. Das PrekärCafé hat in Kooperation mit der Katholischen Sozialakademie Österreichs (KSÖ) am 14. Juli den Schweizer Pfarrer und Präsident der Berner Beratungsstelle für Sans Papiers, Jacob Schädelin2, zum Gedankenaustausch eingeladen.

Quo vadis, Pension?

article_795_rente_klein_120.jpg Das Pensionssystem steht vor dem Kollaps. Schon wieder. Heißt es. Die gute Nachricht: Wir brauchen uns trotzdem nicht fürchten. Auch 2050 werden wir noch alle eine Pension kassieren.

§278a GEMEINT SIND WIR ALLE! Ein Tierschützer berichtet

Am 7. Juni 2011 stellte der mandelbaum-Verlag im Wiener Café Prekär ein Buch zum Tierschützerprozess und seinen Hintergründen vor. "§278a GEMEINT SIND WIR ALLE!", so der Titel (1). Christof Mackinger, einer der beiden Herausgeber, - Tierschützer, Ex-Angeklagter und Ex-Inhaftierter -, erläuterte einige Kapitel im Buch und stellte sich den Fragen der Besucher.

Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen

article_784_b_gek_120.jpg Das European Network Against Racism, die Grüne Bildungswerkstatt Wien, die Zeitschrift Grundrisse, das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) und die ÖH-Wien luden am 26. Mai 2011 zur Diskussion „Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen!“ im Rahmen der Systemwechsel!-Reihe ins IWK. Melina Klaus [1] und Karl Reitter [2] sorgten für anregende Beiträge.

Das offizielle Ende der Krise in Honduras?

article_783_rückkehrmel_28.5.2011_120.jpg Mit der Rückkehr Zelayas nach Honduras und der Wiederaufnahme des Landes in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ist die politische Krise nach dem Putsch 2009 beendet. So heißt es zumindest offiziell ...

Wenn das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann. Interregnum: Die Krise neu denken.

article_782_fotolia_28821543_xs_120.jpg 2008 musste die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz anmelden. Die folgende Pleitewelle brachte das globale Finanzsystem ins Wanken. EU und USA pumpen seitdem Milliarden in Banken, Industrieunternehmen und ganze Staaten, um diese vor dem Bankrott zu retten. Das Ende des kapitalistischen Wirtschaftssystems?

Hurra, wir steigen ab

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Während seit jeher Sozialpolitiken auf die Armutsbekämpfung fokussiert sind, entwickelt sich seit neuestem eine Diskussion rund um die Mittelschicht und deren Beitrag zur Wohlstandsentwicklung beziehungsweise -verteilung. Sehen die einen in ihr den Grundpfeiler der Demokratie, kritisieren die anderen sie wiederum und orten bestenfalls einen „Selbstbetrug der Mittelschicht“.

Wie Organisieren? Perspektiven aus Lateinamerika

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Auf den ersten Blick wirkt eine Veranstaltung zu den "sozialen Bewegungen in Lateinamerika" nicht besonders aufsehenerregend, das Thema begegnet uns schließlich nicht nur in linker Debatte recht bald, es hat sich inzwischen auch als fixer Bestandteil einschlägiger universitärer Studien etabliert. Manchmal trügt der erste Eindruck jedoch, denn der Abend im Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) bot mehr.

Solidarität | Elmar Flatschart | 05/2011 mehr lesen »

Ausgegrenzt und abgeschoben. Menschenrechte und Flüchtlingspolitik in der EU.

article_775_110_f_842621_crrtzmnopz5j_120.jpg Xenophobie, Rassismus und Aussetzen der Menschenrechte dominieren die Flüchtlingspolitik in der EU. Populistische Politiker*innen und Medien heizen einen Diskurs an, in dem Forderungen nach Ausgrenzung und Abschiebung zusehends lauter werden. 

Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft

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Anlässlich seines 10-jährigen Bestandsjubiläums lud der gemeinnützige Arbeitskräfteüberlasser, Job-TransFair, am 3. Mai 2011 zum Symposium „Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft“ ins Novomatic Forum in Wien. Univ.Prof. DDr. Nikolaus Dimmel [1] und Prof. Dr. Frithjof Bergmann [2] (siehe Bild) sorgten für spannende Beiträge.

„Es gibt keine Garantie der Nichtsdiskriminierung bei Commons“

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Das neoliberale Wirtschaftssystem hat sich selbst überholt, allerdings ohne, dass sich Alternativen haben durchsetzen können. Ein Ansatz, um diese Lücke zu schließen, sind sog. Commons/Gemeingüter, die auf eine gemeinsame kooperative Verwaltung und Organisation von Gütern basieren. Sind diese jedoch vor Diskriminierung gefeit?

Solidarökonomie als Alternative?

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Was Wirtschaftsdemokratie ist und wie sie im großen Rahmen funktionieren kann, wurde am 8. April mit Markus Auinger, Roberta Lichtenecker, Johannes Jäger, sowie den Teilnehmenden des Workshops “Solidarökonomie” in der Grünen Bildungswerkstatt Wien diskutiert.

It's a tetris-life. Leben in Zeiten der Prekarisierung.

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Was vor einigen Jahren noch als „Flexibilisierung der Arbeit“ gepriesen wurde, entpuppt sich heute zusehends als Prekarisierung. Ein Phänomen, bezeichnet nach dem französischen Wort „precaire“, das „unsicher“, „auf Bitten gewährt“ bedeutet. Charakteristisch ist der Verlust planbarer Perspektiven auf Grund unsicherer Arbeitsverhältnisse. „MayDay!“, rufen deshalb die DemonstrantInnen, die seit 2001 auf Prekarisierung aufmerksam machen. Sie fordern: „Ein gutes Leben für alle!“

Betrieb, Bezirk, Budget – Mitbestimmung auf allen Ebenen

article_762_mitbestimmung2_120.jpg Wie viel Partizipation braucht Demokratie? Ist das Kreuzerl am Wahlzettel alles, das Demokratie ausmacht?  Ist Vorsicht geboten beim Etikett „Demokratie?“

Zwischen Anpassung und Widerstand: Der Arbeitsalltag von Hausarbeiterinnen in Brasilien

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Schlechte Entlohnung, unbezahlte Überstunden und fehlende Sozialversicherung: Das ist der Lebensalltag vieler brasilianischer Frauen, die als Hausarbeiterinnen ihr Geld verdienen müssen.

Johanna Neuhauser beleuchtet in ihrem Buch den Arbeitsalltag jener Frauen, die zwischen Anpassung und Widerstand leben.

Lebensmittel zum Verkaufen, nicht zum Essen.

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Wo für die einen große Gewinnspannen zu erzielen sind, liegt für andere der Grund ihrer Armut. Industrielle Landwirtschaft droht regionale bäuerliche Strukturen zu verdrängen. Am 10.03.2011 war Franziskus Forster, Aktivist bei AgrarAttac, zu Gast beim ökonomischen Kaminfeuer der Grünen Bildungswerkstatt Wien.

Der Betriebsrat und die Wirklichkeit.

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„Den Managern ist es egal, ob hinter ihnen die Bude einstürzt“ - Betriebsratsrealitäten in Zeiten der Globalisierung: Ein Buch über Macht, Ohnmacht und neue Perspektiven auf die Beziehungen zwischen BetriebsrätInnen, ArbeitnehmerInnen, Gewerkschaften und ArbeitgeberInnen.

Wirtschaftsdemokratie. Eine Einführung.

Wolfgang G. Weber nahm am Eröffnungspodium der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ am 16.10.2010 im Renner-Institut  in Wien teil. Hier finden Sie eine Einführung zum Konzept der Wirtschaftsdemokratie zum Herunterladen.
Demokratie | Wolfgang G. Weber | 12/2010 mehr lesen »

Wirtschaftsdemokratie als gesamtgesellschaftliches Konzept (2)

Peter Ulrich Lehner leistete im Workshop "Wirtschaftsdemokratisierung als gesamtgesellschaftliches Konzept" bei der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ am 16.10.2010 im Renner-Institut einen grundlegenden Beitrag zum Konzept der Wirtschaftsdemokratie. Hier kann der Vortrag in voller Länge heruntergeladen werden.

Demokratie | Peter Ulrich Lehner | 12/2010 mehr lesen »

Besetzte Betriebe was nun?

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Im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?" wurde ein Workshop zu Betriebsbesetzungen angeboten. AktivistInnen aus der Schweiz und Serbien teilten ihre Erfahrungen aus besetzten Betrieben.

Gemeinsam nutzen was allen gehört

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Nicht tauschen, sondern beitragen, besagt ein Commons-Grundsatz, der die Wirtschafskrise „von unten“ zügeln soll. Wie das funktioniert kann, wurde am österreichischen Commons-Symposium im Lateinamerika Institut Wien vorgelebt.

Jenseits von Markt und Staat

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Der Workshop „Solidarische Ökonomie – Gesellschaftsveränderung oder Selbsthilfe?“ bei der Wirtschaftsdemokratie-Tagung am 16. Oktober 2010 zeigte, dass solidarische Ökonomie auch in großem Stil funktionieren kann.

Gewerkschaften schließen neue Allianzen.

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"Wollen Arbeitnehmer*innen überhaupt in ihren Betrieben mitbestimmen?" Das Podium der Wirtschaftsdemokratie-Tagung gab dem Workshop zu Gewerkschaften und Wirtschaftsdemokratie einiges zu diskutieren. Es zeigte sich, dass es sehr wohl engagierte Personen gibt, die ihr Recht auf Mitbestimmung einfordern.

Die Bäckerei, nicht das Kuchenstück.

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Die derzeitige Krise wird häufig mit dem Aufstieg rechter Parteien, Sozialabbau und Demokratieverlust in Verbindung gebracht. Dass die Krise aber nicht nur eine Gefahr, sondern auch eine Chance für Erneuerung darstellt, zeigte die Tagung zu „Wirtschaftsdemokratie“ am 16. Oktober 2010.

Demokratie | Julia Hofmann | 10/2010 mehr lesen »

Frontex - Menschenrechte in Seenot

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Dass die Zahl der Flüchtlinge, die die Küsten Europas erreichen, drastisch zurückgeht, verzeichnet Frontex als Erfolg. Das Schicksal jener, die nicht ankommen, scheint nicht zu interessieren. Frontex operiert dabei in den Grauzonen des Völkerrechts.

Geht’s der Gewerkschaft gut, geht’s uns allen...?

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Welche Rolle haben Gewerkschaften aktuell? Können in der Wirtschaftskrise neue Möglichkeiten für Gewerkschaften in Richtung einer Demokratisierung der Wirtschaft eröffnet werden? Ein Workshop im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ geht diesen Fragen nach.

Ein gutes Leben für alle ?!

article_664_guteslebenfueralle_120.png Das Leitbild von gutem Leben als geglückte Lebensführung geht zumindest bis ins antike Griechenland zurück, wo ebendieses gute Leben in der Regel als ein maßvolles und gleichzeitig genießendes Leben verstanden wurde.

Solidarische Ökonomie. Jahrmarkt oder Alternative?

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Tauschkreise, Umsonstläden, Genossenschaften – all dies und noch mehr umfasst Solidarische Ökonomie. Kann daraus eine Alternative zum Kapitalismus werden? Ein Workshop im Rahmen der Tagung „Wirtschaftsdemokratie – ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?“ wird sich dem Thema annehmen.

Demokratie | Andreas Exner | 09/2010 mehr lesen »

Die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus

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„Wer gegen den Kapitalismus ist, ist für den Kommunismus“, lautet eine allzu oft geäußerte These. Dass aber Kommunismus keinesfalls die einzige Alternative zu Kapitalismus ist, zeigt Christian Felber, Mitbegründer von Attac-Österreich, Buchautor, freier Publizist und Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er entwickelte das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie als „Wirtschaftsmodell mit Zukunft“. Möglicherweise das Wirtschaftsmodell der Zukunft.


Generation Ehrenamt

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Das Thema "Ehrenamtliche Arbeit" stand im Mittelpunkt der letzten vor dem Sommer stattfindenden Veranstaltung der IGS-Bildungsreihe. Unter dem Titel „Ehrenamtliche Arbeit. Wie viel Ehre, wie viel Amt, wie viel Arbeit?“ diskutierten die grüne Nationalratsabgeordnete Mag.a Daniela Musiol, Familien- und Verfassungssprecherin der Grünen, und Mag. Martin Oberbauer vom Wiener Hilfswerk gemeinsam mit den - trotz hochsommerlicher Temperaturen - anwesenden Teilnehmerinnen.

Demokratisierungs- und Transformationsprozesse in den neuen EU-Ländern am Beispiel der Slowakei

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Aus der Solidarność-Bewegung der 1980iger Jahre entsprangen 23 zuordenbare politische Parteien. Die Handschrift der Gewerkschaft ist in der heutigen polnischen Politik immer noch erkennbar. Viele mittel- und osteuropäische Länder zeigen ähnliche gewerkschaftliche Entwicklungen. Am Beispiel der Slowakei wurde einen Abend lang diskutiert, welche Licht- und Schattenseiten die Gewerkschaften dort zeigen. Zur Diskussion luden das Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien gemeinsam mit dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Grünen Bildungswerkstatt Wien ein.

Eins zu Null für Honduras

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Honduras hatte wohl kein Glück. Eins zu Null war der Stand beim WM-Spiel gegen Chile am 16. Juni. Und das, obwohl der illegitime honduranische Präsident Pepe Lobo extra zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Südafrika geflogen war. Zurück ließ er ein Land, das ein Jahr nach dem Militärputsch am 28. Juni 2009 immer noch in einer tiefen Krise steckt.

Wem gehört die Welt? Commons für ein gutes Leben

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Zur Zeit erlebt ein Thema, dessen Grundidee Jahrhunderte alt ist, eine Renaissance in der gesellschaftlichen Diskussion und politischen Auseinandersetzung: die Debatte um so genannte Commons, im Deutschen oft mit Allmende oder Gemeingüter übersetzt.

Sie nennen es "Assoziierung"

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Unter dem Namen „Assoziierungsabkommen“ werden zwischen der EU und mehreren lateinamerikanischen Staaten im Augenblick Freihandelsverträge abgeschlossen. Warum sie diesen Namen nicht verdienen, wie der Widerstand dagegen aussieht und welche Alternativen es zu Freihandelsabkommen gibt, wurde in einer Veranstaltung am 10. Mai 2010 im Afro-Asiatischen Institut in Wien diskutiert.

Solidarische Ökonomie - ein Kind der Not?

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Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen werden nahezu täglich in den Medien diskutiert und Reformen vorgestellt, die die 'geschädigte Wirtschaft' wieder zum Laufen bringen sollen. Die Frage nach einer alternativen Arbeits- und Lebensweise und nach Konzepten, die nicht auf der Verwertungslogik einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung aufbauen, blieb jedoch im öffentlichen Diskurs nur marginal besprochen. Die Solidarische Ökonomie bietet hier Anknüpfungspunkte und greift Beispiele einer „anderen Art des Wirtschaftens“ auf.

Halbinsel gegen den Strom

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Mit dem Titel „Halbinseln gegen den Strom“ lud Attac Österreich am 17. Mai 2010 zum dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Krise ohne Ende – oder: Auswege aus der globalen Konkurrenzwirtschaft“ ins Depot ein. Friederike Habermann, Ökonomin und Autorin, stellte unterschiedlichste Projekte vor, die vor allem eines verbindet: der Versuch, Alternativen zu einer kapitalistischen Tausch- und Verwertungslogik zu leben.


Neue Grüne Revolution in Afrika?

article_601_fotolia_42948_xs_120.jpg Kann durch technologische Landwirtschaft und Weltagrarhandel Hunger in Afrika bekämpft werden? Oder werden im Zuge der so genannten neuen Grünen Revolution neue Abhängigkeitsverhältnisse geschaffen bzw. vertieft und ökologische Zerstörungen weiter vorangetrieben? Welche Alternativen wären möglich? Diesen und weiteren Fragen gingen am 14. April Dr. Petra Gruber, Dr. Michael Hauser und Dr. Uwe Hoering in einer Dialogrunde, organisiert vom Institut für Friede-Umwelt-Entwicklung, in der Julius-Raab-Stiftung nach.

Ein gutes Leben für alle!

article_597_fotolia_15944671_xs_120.jpg Was braucht es, um gut zu leben? Im Angelibad, am Ufer der Alten Donau sitzend, scheint die Antwort einfach: Aufs Wasser schauen, nette Gesellschaft genießen, ein Buch lesen oder einfach die Wärme und das Licht aufsaugen. Gut leben heißt, den Augenblick genießen, Zeit haben, mit der Seele baumeln, mit Freunden plaudern, tanzen und feiern. Es heißt aber auch, eigene vier Wände haben, in die ich mich zurückziehen kann, und Parks, Kaffeehäuser, Kinos und Einkaufsstraßen, wo ich flanieren, schauen, kaufen, riechen und schmecken kann.

Eine andere Wirtschaft ist möglich!

article_600_fotolia_1447333_xs_120.jpg Mit dem Titel „Bewusstsein, Solidarität, Demokratie“ setzte die GBW-Wien am 14. April 2010 ihre Bildungsreihe Schöne neue Arbeitswelt mit dem Referenten Paul Kolm fort. Kolm ist freiberuflicher Gesellschaftswissenschaftler und langjähriger Mitarbeiter der Gewerkschaft der Angestellten.



Aktuelle Termine

13.03.2012 | Ökonomisierung der Sorgearbeit – fürsorgliche Praxis. Konflikte um nachhaltige Gesellschaftsentwicklung

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Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus

Ein Nachdenken über die heutige Situation ist bitter notwendig: Das zeigen nicht nur das Massaker von Norwegen und der rechtsextreme Terrorismus in Deutschland, sondern auch der dramatische Anstieg rechtsextremer Aktivitäten in Österreich. Allein im vergangenen Jahr sind in Österreich mehr als 1.000 Anzeigen wegen rechtsextremer Straftaten registriert worden. Diese Entwicklung ist alarmierend. Informationen zu Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus finden sie hier: www.jetztzeichensetzen.at

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Programm Herbst 2011

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Ein gutes Leben für alle!

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Datenbank politischer Lieder

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