Wir bewachen unsere Häuser.
Landlose Bäuerinnen und Landreformprozesse in den Chars von Bangladesch.
Im vorkolonialen Bengalen war es durchaus üblich, dass Raiyats (Kleinbäuer*innen) von einem Jahr bis zum nächsten nicht die gleichen Felder bewirtschafteten. Vieles änderte sich, als die Britische Ostindien-Kompanie im Jahr 1765 mit der Annahme der Diwani (das Recht, Steuern zu erheben und die zivile Gerichtsbarkeit auszuüben) zum Machtträger in Bengalen wurde.
Landkonflikte in Honduras und die globale Bewegung für Ernährungssouveränität
Mit dem Putsch in Honduras vor genau zwei Jahren begann eine neue Phase des Ausverkaufs des Landes, der Neoliberalisierung und der Privatisierung von Sozialleistungen und natürlichen Ressourcen. "Gegen die Unsichtbarkeit" des aktiven Widerstands sozialer Bewegungen fand am 27. Juni 2011 im Tüwi-Garten der Universität für Bodenkultur in Wien eine Fotoausstellung und Diskussionsveranstaltung statt.
Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen
Das European Network Against Racism, die Grüne Bildungswerkstatt Wien, die Zeitschrift Grundrisse, das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) und die ÖH-Wien luden am 26. Mai 2011 zur Diskussion „Andere Sozialpolitik: Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen!“ im Rahmen der Systemwechsel!-Reihe ins IWK. Melina Klaus [1] und Karl Reitter [2] sorgten für anregende Beiträge.
Ernährungssouveränität. Für eine andere Agrar- und Lebensmittelpolitik in Europa
Die neue gemeinsame Agrarpolitik (GAP), welche innerhalb der EU Ende 2013 beschlossen werden soll, steht seit Jahren im Kreuzfeuer der Kritik. Die Autor*innen Gérard Choplin, Alexandra Strickner und Aurélie Trouvé tragen zu einem besseren Verständnis der Geschichte und der Ziele der GAP bei und stellen eine zivilgesellschaftliche Alternative für eine zukünftige gemeinsame Agrar- und Lebensmittelproduktion vor, in deren Zentrum das Konzept der Ernährungssouveränität steht.




