Land ist fruchtbar, Gold ist furchtbar.
...die Aufschrift des Transparents bringt's auf den Punkt. Am 1. Dezember protestierten über 50 Aktivist*innen vor der rumänischen Botschaft in Wien gegen den Bau der größten Goldmine Europas. In ganz Europa fanden Aktionen gegen den Gold-Tagebau in Rosia Montana, Rumänien statt.
More than just gaps in the GAP
Wenn es um die gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) geht, ist ein "weiter wie bisher" keine Option. Statt Lücken auszubessern braucht es vielmehr eine grundlegende Veränderung bei der GAP-Reform 2013.
Eine europäische Bewegung für Ernährungssouveränität
Von 16. bis 21. August fand in Krems an der Donau, Niederösterreich, das Nyéléni-Europe Forum statt, ein Meilenstein für die europäische Bewegung für Ernährungssouveränität.
Zwischen Karotten, Widerstand und Autonomie
Die Beschreibung des Innenlebens einer Wiener Food-Coop. Was das ist, was sie kann und was sie nicht kann.
Zwiebeln, Erdäpfel und Karotten im Holzregal links, daneben aufgestapelte Apfelsaft- und Weinflaschen. Geschäftig rechnen ein paar Leute etwas zusammen, wiegen den Dinkelreis ab und holen sich die Rohmilch aus dem Kühlschrank.
Das offizielle Ende der Krise in Honduras?
Mit der Rückkehr Zelayas nach Honduras und der Wiederaufnahme des Landes in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ist die politische Krise nach dem Putsch 2009 beendet. So heißt es zumindest offiziell ...
Das Agrarpolitische Sommerspektakel, Teil 3
Vorsicht Lebensgefahr: Butter aus dem Holzfass! Ein Gruppe Studierender aus Wien zieht mit Traktor, Theaterwagen und Fahrrädern durch Oberösterreich und bietet Spektakuläres zur Frage was wir 2020 essen werden. Ein Erlebnisbericht in drei Teilen.
Das Agrarpolitische Sommerspektakel, Teil 2
Ein Gruppe Studierender aus Wien zieht mit Traktor, Theaterwagen und Fahrrädern durch Oberösterreich und bietet Spektakuläres zur Frage was wir 2020 essen werden. Ein Erlebnisbericht in drei Teilen.
Das Agrarpolitische Sommerspektakel, Teil 1
Ein Gruppe Studierender aus Wien zieht mit Traktor, Theaterwagen und Fahrrädern durch Oberösterreich und bietet Spektakuläres zur Frage was wir 2020 essen werden. Ein Erlebnisbericht in drei Teilen.
Eins zu Null für Honduras
Honduras hatte wohl kein Glück. Eins zu Null war der Stand beim WM-Spiel gegen Chile am 16. Juni. Und das, obwohl der illegitime honduranische Präsident Pepe Lobo extra zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Südafrika geflogen war. Zurück ließ er ein Land, das ein Jahr nach dem Militärputsch am 28. Juni 2009 immer noch in einer tiefen Krise steckt.
Sie nennen es "Assoziierung"
Unter dem Namen „Assoziierungsabkommen“ werden zwischen der EU und mehreren lateinamerikanischen Staaten im Augenblick Freihandelsverträge abgeschlossen. Warum sie diesen Namen nicht verdienen, wie der Widerstand dagegen aussieht und welche Alternativen es zu Freihandelsabkommen gibt, wurde in einer Veranstaltung am 10. Mai 2010 im Afro-Asiatischen Institut in Wien diskutiert.
Im Schatten des Tafelberges...
…liegt Kapstadt, eine Stadt großer Unterschiede zwischen Arm und Reich, gefangen zwischen Auswirkungen der vergangenen Apartheid und der aktuellen kapitalistischen Postmoderne. Am Sonntag, den 11. April, war in Wien die Premiere des Dokumentarfilms „Im Schatten des Tafelberges“, der die Probleme der Armut in Südafrika seit der neoliberalen Umstrukturierung und aktuell im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2010 kritisch beleuchtet. Im Anschluss gab es eine Diskussion mit den ProduzentInnen und zwei der HauptprotagonistInnen des Films.
"Wessen Bildung? Uns're Bildung!"
So schallte es am Donnerstag, den 11. März, durch Wien. Eine Großdemonstration diente als Auftakt für den internationalen Alternativ-Gipfel der Studierenden-Protestbewegung, der als Antwort auf den offiziellen Bologna-Gipfel der europäischen BildungsministerInnen organisiert wurde.
Mit Blumen für Menschenrechte
“Florierende Geschäfte” werden mit Blumenplantagen in Simbabwe gemacht. „Florierende Geschäfte in Simbabwe“ war auch der Titel einer Veranstaltung, bei der zwei simbabwische Frauen von den miserablen Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen berichteten. Die Menschenrechtsorganisation FIAN hatte am 4. Februar in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Wien und dem Depot zu dem Diskussionsabend ins Wiener Depot eingeladen und stellte dort unter anderem ihre Fair Flower Kampagne „Mit Blumen für Menschenrechte“ vor.
Schritte des Vergessens
Der Putsch in Honduras ist in Vergessenheit geraten. Nahezu ohne Medienpräsenz ging die offizielle Übergabe der Regierungsgeschäfte am 27. Jänner vorüber. Über Menschenrechtsverletzungen und undemokratische Wahlen wird von Seiten der internationalen Staatengemeinschaft hinweg gesehen – schließlich geht es um Wichtigeres: die Wirtschaft.
Interview: Die Menschenrechtslage in Honduras
Jesús Garza ist Mitglied der honduranischen Sektion der Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) sowie der Widerstandsfront gegen den Militärputsch in Honduras und arbeitet als technischer Koordinator von CHAAC (Coalición Hondureña de Acción Ciudadana – Honduranische Koalition der BürgerInnenaktion). Im Interview mit Magdalena Heuwieser am 3. Dezember gab er Auskunft über die Menschenrechtsverletzungen in Honduras seit dem Militärputsch am 28. Juni 2009 und beschrieb die aktuelle Situation nach den Wahlen, die am 29. November stattfanden.
So geht es nicht weiter!
Darin waren sich die TeilnehmerInnen der Diskussionsveranstaltung „Ist die Entwicklungspolitik am Ende?“ einig. Die Frage, „Wie soll’ s denn dann weitergehen?“ sorgte jedoch für Meinungsverschiedenheiten. Judith Schwentner, entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, leitete die teils hitzige Grundsatzdebatte zwischen Volker Seitz, Autor des neu erschienenen Buches „Afrika wird armregiert“ und Eckhard Deutscher, Vorsitzender des OECD-Entwicklungsausschusses.
Von Sonntagen, Schlafanzügen und Staatsstreichen
Sonntag, 28. Juni 2009. Ein sonniger, heißer Tag, wie es in Honduras so üblich ist. Vormittags gibt es erstmal keinen Strom. Auch keine Ausnahme in diesem kleinen zentralamerikanischen Land, dem drittärmsten Lateinamerikas. Nach vier Stunden, als Licht, Fernseher und Radio wieder funktionieren, ist die Überraschung groß. Über die Bildschirme flimmert plötzlich eine Aufnahme vom Parlamentvorsitzenden Roberto Micheletti Bain, der sich zum neuen Präsidenten erklärt.





