Autor/in: Kathrin Jurkat Seite: 1
Solidarische Ökonomie - ein Kind der Not?
Die Wirtschaftskrise und ihre Folgen werden nahezu täglich in den Medien diskutiert und Reformen vorgestellt, die die 'geschädigte Wirtschaft' wieder zum Laufen bringen sollen. Die Frage nach einer alternativen Arbeits- und Lebensweise und nach Konzepten, die nicht auf der Verwertungslogik einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung aufbauen, blieb jedoch im öffentlichen Diskurs nur marginal besprochen. Die Solidarische Ökonomie bietet hier Anknüpfungspunkte und greift Beispiele einer „anderen Art des Wirtschaftens“ auf.
Reichtum herrscht, wenn ihn alle erreicht haben
Mit dem Thema „Reichtum gerecht verteilen“ eröffneten die Initiative Grüner SeniorInnen und die Grüne Bildungswerkstatt Wien ihre gemeinsame Bildungsreihe für 2010. Margit Appel, Politologin und Mitarbeiterin der Katholischen Sozialakademie Österreich, ergründete die Verbindung von Gerechtigkeit und Reichtum, während David Ellensohn, Grüner Stadtrat in Wien, mögliche politische Antworten auf die dringende Frage nach der Bekämpfung von Armut suchte.
Das Versprechen der Prekarität
„Wie zufrieden bist du mit deinem Job? Macht er dir Spass und lernst du etwas dabei? Verdienst du genügend Geld?“. Unter Anleitung von Arndt Neumann, einem Aktivisten des EuroMayDays Hamburg und der Bürogemeinschaft 9to5, wurden diese Fragen am 2. Februar im PrekärCafé kreativ bearbeitet.
"Die Menschen wurden ausgeraubt"
„Ich wär’ so gerne Millionär, dann wär’ mein Konto niemals leer...“. Mit diesem Lied der Prinzen wurden die ZuschauerInnen zur Veranstaltung „Where has all the money gone?“ am 27. Oktober 2009 im Bildungszentrum der Arbeiterkammer Wien begrüßt. Susan Georg, Vizepräsidentin von attac-Frankreich und Präsidentin des Transnational Instituts (TNI), forderte im Gespräch mit Armin Thurnher, Chefredakteur des Falters, eine Auseinandersetzung über die ‚Reichen’ der Welt.
Kindergärten zwischen Ressourcenmangel und Integrationsbemühungen
Der Workshop „Kindergärten als Ort der Integration“ mit Alev Korun, Nationalratsabgeordnete und Integrationssprecherin der Grünen, lockte viele interessierte TeilnehmerInnen zum ersten österreichischen Kindergartengipfel. Die Integration von Kindergartenkindern durch den Abbau sprachlicher Hürden, stand im Blickpunkt der Diskussion von Eltern und KindergartenpädagogInnen.
Die Krise als Chance?
Unter dem Titel „Bankenkrise und staatliche Konsequenzen“ traf sich die Initiative der Grünen SeniorInnen am 24. September 2009 zu einer spannenden Gesprächsrunde. Mit Johannes Jäger (Ökonom an der Fachhochschule des bfi Wien) und Werner Kogler (Nationalratsabgeordneter der Grünen) wurde über die Ursachen der aktuellen Bankenkrise auf globaler sowie österreichischer Ebene diskutiert und die politischen Antworten darauf kommentiert.
30 Jahre jugoslawische Selbstverwaltungswirtschaft – was bleibt?
ArbeiterInnen im solidarischen Kampf um ihre Rechte: ein Beispiel aus Serbien. Wie die Selbstverwaltung realisiert wurde, welche Hindernisse zu überwinden waren und wie die kriminellen Machenschaften des Unternehmers entlarvt wurde, zeigt dieser Bericht.
Wachstum - Umwelt - Entwicklung. Ein Widerspruchsdreieck?
Die Entwicklungstagung lädt vom 14. bis 16. November zu Diskussion und Reflektion nach Innsbruck ein. Die Tagung bietet Raum und Rahmen, um diese drei Themenfelder in ihrer Gesamtheit und Verwobenheit zu bearbeiten.
Wo steckt die linke EU-Kritik?
Die Grüne Bildungswerkstatt Wien und Context XXI luden am Donnerstag, den 13. Oktober, zur Diskussionsveranstaltung "Pro-europäisch und EU-kritisch. Erkundungen für eine emanzipatorische Politik" ein. Ein Bericht über dieses schwierige Unterfangen.
Wo bleibt die Frechheit?
Über Solidaritätsnetzwerke, individuelles und solidarisches Handeln
sowie zivilen Ungehorsam. Eine Dokumentation der Arbeitsgruppe 3: "Es
ist schön, solche Freund zu haben. Solidarität als Gemeinschaft
Gleichgesinnter".





