Termin
Darüber hinaus liefert der neoliberale Drang zu Privatisierung und Vermarktlichung elementare Bedürfnisse vor allem armer Menschen zunehmend den asozialen Kräften des Marktes aus. Der Zwang zur Annahme jeder auch noch so schlechten und schlecht bezahlten Arbeit verbindet sich mit Verteuerungen bei oft gleichzeitiger Verschlechterung sozialer bzw. infrastruktureller Leistungen (Energie, öffentlicher Verkehr, …). Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen und dem Konzept „Energiegrundsicherung“ soll diesen Tendenzen entgegen gewirkt werden, sowohl auf monetärer Ebene als auch auf jener nicht-monetärer Leistungen. Beide Konzepte eröffnen Spielräume für eine Demokratisierung gesellschaftlicher Mitbestimmungsprozesse und stellen somit bessere Bedingungen um die Wiederaneignung gesellschaftlichen Reichtums her. Die Verbindungen und Anknüpfungspunkte der beiden Konzepte/Forderungen/Bewegungen sollen ebenso diskutiert werden wie ihre Begrenzungen und Unvereinbarkeiten.
Es diskutieren:
- Melina Klaus
Erwachsenenbildnerin und Bundessprecherin der Kommunistischen Partei Österreichs - Karl Reitter
Aktivist des „Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt“ und Redakteur der grundrisse.zeitschrift für linke theorie & debatte
vergangene Termine
26.05.2011 | 19:00 - 3. Diskussion am 26. Mai: Andere Sozialpolitik - Energiegrundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen!
Institut für Wissenschaft und Kunst,
Berggasse 17/1 -
1090
Wien




