Grüne Bildungswerkstatt Wien

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Texte - Stadt & Bezirk / 10.11.2003 / Redaktion

Nahversorgung in Wien

Eine funktionierende Nahversorgung hat in der öffentlichen Meinung einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert, dennoch sind wir seit Jahren mit einem Ausdünnen der Nahversorgung bzw. einer Verschlechterung ihrer Qualität konfrontiert.

Insgesamt zeichnet sich die Nahversorgungspolitik durch halbherzige Symptombekämpfung aus, während die Wurzeln des Problems im Bereich der Stadtplanung, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik nicht berührt werden.

Gerade in Zeiten der Rezession führt die stagnierende Inlandsnachfrage zu einem "Nullsummenspiel" im Einzelhandel: Im wesentlichen konstante Gesamtumsätze sorgen dafür, dass jedem/r GewinnerIn eine große Anzahl von VerliererInnen gegenüber stehen. Eine Politik, die den unkontrollierten Wildwuchs am Stadtrand nicht nur toleriert, sondern durch den Bau neuer Straßen sogar noch fördert, die Klein- und Mittelbetriebe in Konkurrenz gegen große Handelskonzerne dem "freien" Spiel der Marktkräfte überlässt, macht sich zum Totengräber der innerstädtischen Nahversorgung.

Eine aktive und umsichtige Politik zur Erhaltung und Sicherung der Nahversorgung im (inner)städtischen Bereich wird sich nicht auf monetäre Förderungsprogramme beschränken können. Die Erhaltung und Schaffung einer funktionierenden Nahversorgung muss als Querschnittsmaterie gedacht und über verschiedene Politikbereiche beeinflusst werden.

Die Wiener Grünen und die Grüne Wirtschaft stehen für


Die Wiener Landeskonferenz hat am 10. November 2003 ein Positionspapier zur Nahversorgung (pdf, 152.11 KB) beschlossen.