Grüne Bildungswerkstatt Wien

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Bildungsangebote - Archiv - Interregnum: Große Krisen, umkämpfte Krisenausgänge und Krisenpolitik im historischen Vergleich- eine Zwischenbilanz / 30.08.2010 /

Interregnum Podiumsdiskussion 2010

Ob es sich bei der aktuellen Krise der Weltwirtschaft wie auch der Weltpolitik um eine „große Krise“ handelt, ist angesichts der Ungewissheit über die potentiellen Krisenausgänge zu einer Schlüsselfrage geworden. Historische Analogien können zur Klärung dieser Frage beitragen und inzwischen tun KrisenanalytikerInnen gut daran, den historischen Vergleich nicht zu scheuen.

vergangene Termine

03.12.2010 | 18:15 - 21:00 - Podiumsdiskussion: Interregnum- Große Krisen, umkämpfte Krisenausgänge und Krisenpolitiken im historischen Vergleich. Eine Zwischenbilanz

Hörsaal 3, NIG- Neues Institutsgebäude Uni wien, Universitätsstr. 7 - 1010 Wien

 Antonio Gramsci prägte in einer ähnlichen Krisenkonstellation der 1920er/30er den Begriff der „organischen Krise“, in der das „Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann.“ In diesem „Interregnum“ ist der kapitalistische Entwicklungspfad gezwungen, sich zu verändern. Vielleicht wird mit dem „Grünen Kapitalismus“ ein neues Modell des Kapitalismus eingeleitet und damit nicht notwendigerweise sein Ende.

Eine „organische Krise“ ist auch nicht gleichzusetzen mit der Unfähigkeit des Machtblocks, Krisenausgänge parat zu stellen. Ähnlich der Entwicklung in den 1930er Jahren geht die Krisenkonstellation mit einer Stärkung der konservativen und auch (neo-) faschistischen Kräfte einher. Es ist darum umso wichtiger, die Zusammenhänge zwischen ökonomischer Krise und politischer Restrukturierung historisch zu analysieren und zu vergleichen.

PodiumsdiskutantInnen:

Moderation:

Elisabeth Steinklammer  (GBW Wien)

 

Außerdem werden im Rahmen der Veranstaltung Ausschnitte  aus dem Film: "Der Gewinn der Krise" von Jörg Nowak gezeigt.


Eine Kooperationsveranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt Wien mit juridikum (zeitschrift für kritik|recht|gesellschaft), Studienvertretung Politikwissenschaft  und BEIGEWUM