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10.06.2010 | 18:30 - 21:00 - Demokratisierungs- und Transformationsprozesse in den neuen EU-Ländern am Beispiel der Slowakei
Die Transformation von sozialistischer Planwirtschaft zur Marktwirtschaft, die für zehn Länder MOEs in der Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) mündete, bedeutete für Gewerkschaften, dass sie ihr Rollenverständnis fundamental ändern mussten. 1989/90 entfiel schlagartig ihre Funktion als Massenorganisation mit klar umrissenem Auftrag seitens des Staates.
Die zentrale Herausforderung lautete, sich zu reformieren: Von systemtreuen „Gewerkschaften als verlängerter Arm der Partei“ hin zu modernen, demokratisch organisierten Interessenvertretungen der Beschäftigten.
Ob dies gelungen ist und wie die Transformation unter den teilweise von der EU vorgegebenen Bedingungen von den ArbeiterInnen und Angestellten verkraftet worden ist, wird Gegenstand der Diskussion sein.
ReferentInnen:
- Walter Sauer (ÖGB)
- Joachim Becker (WU)
- Clemens Rode (Friedrich Ebert-Stiftung)
- Zoroslav Smolinský (Betriebsratsvorsitz VW-Bratislava)
Moderation:
Diskussionsrunde zum Werkstattgespräch:
Die Diskussion mit unseren Gästen wird in kleinerem Rahmen am nächsten Tag in Form eines Werkstattgespräches fortgesetzt.
Dieses Gespräch wird Mag. Mario Becksteiner moderieren
Termin: Freitag, 11. Juni
Uhrzeit: 10:00 bis 13:00h
Ort: GBW Seminarraum, Neubaugasse 8, 1070 Wien
Alle daran Interessierten ersuchen wir, sich unter info@gbw-wien.at bis zum 7. Juni anzumelden.
Die Gewerkschaften in Mittel- und Osteuropa (MOE) haben seit den politischen Umbrüchen der frühen 1990er Jahre dramatische Veränderungen in ihrem Wirkungsbereich erlebt.