Diesen Männern liegen ganze Regionen, Fußballklubs und Regierungen zu Füßen. Was sie wollen, kaufen sie. Diese Männer managen schon lange nicht nur ihre Firma, sie gestalten Österreich.
Im neu vorliegenden "Bericht über die soziale Lage 2003 - 2004", den die österreichische Bundesregierung in Auftrag gab, zeigen sich die neuen, alten Verhältnisse in nüchternen Zahlen: Am Vermögensbesitz gemessen verfügt in Österreich das oberste Prozent der Bevölkerung über 34% der Vermögen, die darauf folgenden neun Prozent über 35% und den restlichen 90% bleiben 32%! Ein Prozent der ÖsterreicherInnen verfügt über mehr Vermögen als 90 Prozent! Fazit: Feudale Strukturen re-etablieren sich auch in Österreich; die Mittelschichtgesellschaft gehört der Vergangenheit an.
Der neue Sozialbericht: Vorwärts zurück ins 19. Jahrhundert?
Die österreichische Politik heute wird in immer größerem Ausmaß von alten Industriellenfamilien und neureichen Feudalherren wie Mateschitz, Stronach, Kovac, Haselsteiner und Prinzhorn bestimmt.
Redaktion | 04.04.2005




