EU gestalten, EU verändern- eine solidarische und ökologische Alternative
Die Europäische Union als Friedensprojekt, als Wohlstandsprojekt für weite Teile des Kontinents, als Rettungsanker in der Krise - so wird uns die EU angesichts der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament präsentiert.Doch die europäischen Akteure, das sind nationale Regierungen im Zusammenspiel mit der EU-Bürokratie, Konzernen und Banken haben in den letzten Jahren eine Umverteilung von Macht und Ressourcen von unten nach oben in einem Ausmaß vorangetrieben, das heute den europäischen Integrationsprozess genauso gefährdet wie den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft in einzelnen europäischen Staaten.
Für die Bewältigung von Wirtschaftskrise, sozialer Krise und ökologischer Krise werden wir Zusammenarbeit jenseits der kleinen europäischen Nationalstaaten brauchen - allerdings unter anderen Vorzeichen als bisher. Wir müssen die Europäische Union von unten gestalten und verändern, damit sie zu einem Motor für die dringend notwendige solidarische und ökologische Alternative werden kann.
Anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament setzt die Grüne Bildungswerkstatt Wien gemeinsam mit den Grünen Wien ihre kritische Auseinandersetzung zu Europa und der Europäischen Union mit einer eigenen Veranstaltungsreihe fort.
Dokumentation der Veranstaltung:
Wände isolieren statt Autos verschrotten
Gendermainstreaming in der Krise





