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Analyse des Strategieplans der Wiener Stadtregierung

Eine Studie von Roland Atzmüller und Vanessa Redak im Auftrag der Grünen Bildungswerkstatt Wien.

Redaktion | 21.12.2000

Im September 2000 wurde der sogenannte "Strategieplan für Wien - Qualität verplichtet Innovationen für Wien" in gedruckter Form von der Wiener Stadtregierung publiziert. Der Veröffentlichung voraus ging ein mehrmonatiger Erstellungs- und Diskussionsprozess, während dessen der Strategieplan im Internet abrufbar war.

Der Strategieplan wird als offenes Papier bezeichnet, das heißt die derzeitige Fassung soll einem weiteren Diskussionsprozess unterlaufen. Im Herbst/Winter dieses Jahres soll der Strategieplan im Wiener Gemeinderat diskutiert werden.

Zusammengefasste Thesen zum Strategieplan: Der Strategieplan beteiligt die Öffentlichkeit selektiv, er "schummelt" sich um potentielle Konflikte herum, indem er sie schönredet.

Im Strategieplan stehen Arbeit und Wirtschaft in einem Kapitel. Er sieht die Stadt als Unternehmen und die BürgerInnen als KundInnen. Wissen, Bildung und Kultur werden wirtschaftlicher Verwertbarkeit untergeordnet. MigrantInnen werden ebenfalls als wirtschaftliche Ressource angesehen. Natur/Naturraum werden als Standortfaktor betrachtet.

Die Leitideen im Strategieplan sind nicht innovativ, sondern imitativ. Der Strategieplan kritisiert den Staat als "ineffizient", nicht aber dessen Demokratiedefizite.

Analyse des Strategieplans der Wiener Stadtregierung (pdf, 261.21 KB)

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