Der "Kurswechsel in Wien"
ist ein Experiment der Grünen. Er verbindet die Vision einer
offenen Stadt mit der Teilhabe aller an der Stadt. Die Vision
einer lernenden, ökologischen, solidarischen und offenen Stadt
kann nicht "von oben", von ExpertInnen oder PolitikerInnen
verordnet werden. Sie setzt die Teilnahme aller BewohnerInnen
dieser Stadt voraus und sie muß in einem Prozeß der Ermächtigung
sicherstellen, daß alle an diesem Prozeß teilhaben können.
Teilhabe erfordert einen Entwicklungsansatz von unten. Aus
diesem Grund nimmt die Dezentralisierung von Macht einen wichtigen
Stellenwert im Kurswechsel ein. Im folgenden werden zwei wesentliche
Aspekte von Dezentralisierung herausgegriffen und ein Modell
präsentiert, wie die Teilhabe an der Stadt Wirklichkeit werden
kann. Die Studie versteht sich als Diskussionsbeitrag. Sie
soll Mut zu einem Aufbruch machen: die Verwaltung der Stadt
ist nicht länger eine Sache von ExpertInnen, sondern wir alle
können unser Lebensumfeld gemeinsam gestalten. Die Rolle der
StadtplanerInnen wandelt sich demnach grundlegend: statt vorzugeben,
wo es langzugehen hat, besteht ihre neue Aufgabe darin, die
Bevölkerung mit ihren Initiativen und Ideen zu unterstützen.
Teilhabe an der Stadt - Pilotprojekt in ausgewählten Bezirken (pdf, 252.35 KB)
Teilhabe an der Stadt - Pilotprojekt in ausgewählten Bezirken
Eine Studie
von Eva Gleissenberger und Andreas Novy im Auftrag der Grünen Bildungswerkstatt Wien in Kooperation mit den Wiener
Grünen.
Redaktion | 21.10.2000
Referenzen:
Thema:
Stadt + Bezirk


