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Teilhabe an der Stadt - Pilotprojekt in ausgewählten Bezirken

Eine Studie von Eva Gleissenberger und Andreas Novy im Auftrag der Grünen Bildungswerkstatt Wien in Kooperation mit den Wiener Grünen.

Redaktion | 21.10.2000

Der "Kurswechsel in Wien" ist ein Experiment der Grünen. Er verbindet die Vision einer offenen Stadt mit der Teilhabe aller an der Stadt. Die Vision einer lernenden, ökologischen, solidarischen und offenen Stadt kann nicht "von oben", von ExpertInnen oder PolitikerInnen verordnet werden. Sie setzt die Teilnahme aller BewohnerInnen dieser Stadt voraus und sie muß in einem Prozeß der Ermächtigung sicherstellen, daß alle an diesem Prozeß teilhaben können. Teilhabe erfordert einen Entwicklungsansatz von unten. Aus diesem Grund nimmt die Dezentralisierung von Macht einen wichtigen Stellenwert im Kurswechsel ein. Im folgenden werden zwei wesentliche Aspekte von Dezentralisierung herausgegriffen und ein Modell präsentiert, wie die Teilhabe an der Stadt Wirklichkeit werden kann. Die Studie versteht sich als Diskussionsbeitrag. Sie soll Mut zu einem Aufbruch machen: die Verwaltung der Stadt ist nicht länger eine Sache von ExpertInnen, sondern wir alle können unser Lebensumfeld gemeinsam gestalten. Die Rolle der StadtplanerInnen wandelt sich demnach grundlegend: statt vorzugeben, wo es langzugehen hat, besteht ihre neue Aufgabe darin, die Bevölkerung mit ihren Initiativen und Ideen zu unterstützen.

Teilhabe an der Stadt - Pilotprojekt in ausgewählten Bezirken (pdf, 252.35 KB)

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