Offensichtlich steigen Bedarf und Notwendigkeit, sich mit dem inneren Gefüge unseres „globalisierten“ Hightech-Kapitalismus auseinander zu setzen. Doch was hat dieser Klassiker der Kritik der politischen Ökonomie anzubieten, dass es sich noch heute, über 150 Jahre später, lohnt, das „Kapital“ zu lesen?
Wolf Haug zeigt, dass das marxsche „Kapital“ wie kein anderes Werk geeignet ist, die kapitalistische Gesellschaftsform des 21. Jahrhunderts zu verstehen.
Referent: Wolfgang Fritz Haug (Herausgeber der Zeitschrift „Das Argument“ und des „Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus“)
Anmeldung und Information: info@gbw-wien.at
Kapitalismus ist eine widersprüchliche, zu Krisen neigende Gesellschaftsform. Die gegenwärtige Banken- und Finanzkrise ist die erste, dafür umso heftigere Krise des Hightech-Kapitalismus. Die Herausgeber des „Kapital“, Hauptwerk von Karl Marx, gaben unlängst bekannt, dass sich der Absatz im Gefolge der Finanzkrise verdreifacht habe.