Der Diskussionsabend will sich der Herausforderung stellen, Leitlinien für eine Politik zu diskutieren, die sich klar vom nationalistischen Konzept des "Europa der Vaterländer" abgrenzt, ohne zugleich ein "Europa der Konzerne" zu befürworten. Was kann etwa der zunehmenden Vernetzung der Rechtsextremen auf europäischer Ebene, der Renaissance einer Nationalstaatsfixiertheit und der Beschwörung des Islam als neuerliche Bedrohung für das "Abendland" entgegen gesetzt werden? Wie lässt sich in dieser konkreten historischen Phase eine emanzipatorische Politik formulieren, die sich als EU-kritisch und pro-europäisch versteht?
Referent: Heribert Schiedel (Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands)
Eine Veranstaltung der GBW Wien in Kooperation mit Context XXI.





